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Vorsicht: NAS als zentraler Datenspeicher

Netzwerkspeicher (NAS) mit mehreren Festplatten, die als RAID zusammengeschaltet sind, werden im privaten Bereich immer beliebter. Der Wunsch die Daten zentral zu halten, um dann mit einem Desktop-PC, einem Notebook und noch anderen Geräten darauf zugreifen zu können wird immer größer.

Leider hat die zentrale Datenhaltung auch einen Nachteil: Fällt der NAS-Controller aus, dann lassen sich die Daten nur mit Tricks, viel Aufwand oder gar nicht mehr retten. Meist werden die Daten auf den Festplatten mit exotischen Dateisystemen verwaltet. Auf die Festplatten lässt sich dann nur mit einer zusätzlichen Software zugreifen.

Man muss sich vergegenwärtigen, dass ein NAS und RAID kein Ersatz für regelmäßige Backups sind.

Kurzfristige Lösung

Wer ein NAS als zentralen Datenspeicher einsetzt, der muss die Daten regelmäßig auf eine externe Festplatte sichern. Externe 2,5-Zoll-USB-Festplatten mit hoher Speicherkapazität sind bereits für unter 100 Euro zu bekommen. Das ist eine kleine Investition für mehr Datensicherheit.
An manchen NAS-RAID-Systemen kann man auch per USB eine externe Festplatte anschließen und als Backup-Laufwerk konfigurieren. Dann spart man sich das manuelle Backup.

Zukünftige Alternative

Auch wenn nicht jeder von Microsoft und Windows begeistert ist, sollte man für zukünftige Anschaffungen einen Windows-Home-Server als NAS-Alternative in Betracht ziehen. Ein Windows-Home-Server ist im Prinzip nichts anderes als ein NAS. Die Festplatten werden jedoch mit NTFS formatiert. Und das kann jedes Windows-Betriebssystem lesen.

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4 Kommentare für “Vorsicht: NAS als zentraler Datenspeicher”

  1. Frankie sagt:

    Was ist an einem NAS mit EXT4 Filesystem einzuwenden?
    Sich immer und überall von Microsoft abhängig zu machen ist wenig sinnvoll. Eine Ext4 Festplatte lässt sich von jedem PC mit einerm Linux Livesystem retten, bzw lesen.
    Ein Raid verbund ist nur dann ein Problem, wenn nur RAID1 bzw. Stripeset oder JBOD zum einsatz kommt, dann hilft aber MS Homeserver auch nicht weiter. Die Leistungsfähigkeit von NAS mit einem Linuxsystem braucht sich gegen ein Teures NAS auf MS Basis nicht mehr zu verstecken. BB Frankie

  2. Jürgen sagt:

    Sich auf einen auf Hardware basierenden RAID-Verbund zu verlassen ist wirklich sehr leichtsinnig, ausser, man hat noch so ein baugleiches Gerät in Reserve.

    Es gibt eine wunderschöne, auf Linux basierende NAS-Lösung (FreeNAS), die auf einem ‘alten’ PC läuft und dessen Platten im EXT-Format formatiert sind.
    Geht der PC kaputt, Platte(n) in einen anderen PC, NAS-Betriebssystem drauf und freuh!
    Leider ist halt ein bissel Bastelei und Konfiguration nötig.
    Für die Installation gibt es eine tolle (deutschsprachige) Anleitung:
    http://wiki.ng-service.org/index.php?title=FreeNAS-Server_einrichten&printable=yes

  3. Gibt es ein SOHO-NAS mit EXT4?

    Besser wäre NTFS, dann könnte man beim NAS-Defekt einfach die Platte an ein Windows-PC hängen und bräuchte kein Linux. Hat nicht jeder eine Linux-CD daheim.

    Eine solche Lösung sollte irgendwie auch dann noch handhabbar sein, wenn was schief geht.