Stromversorgung mit dem USB

Über die Kabelverbindungen versorgt der USB einfache Geräte, wie Maus und Tastatur, aber auch größere Geräte, wie Scanner, mit Strom. Unabhängig vom Stecker muss ein USB-Host oder -Hub die angeschlossenen Geräte mit mindestens 100 mA versorgen. Bis zu 500 mA (2,5 Watt) kann er dem Gerät auf Anforderung liefern. Das reicht natürlich für modere Smartphones und Tablets nicht aus, weshalb ein Wildwuchs an Ladeverfahren entstanden ist.

USB-PD ist eine Spezifikation um über die stromführenden Leitungen des USB elektronische Geräte schnell aufzuladen. USB-PD ist dabei vom eigentlichen USB-Standard unabhängig. Dahinter steckt die Idee für ein universelles Netzteil, das für Smartphones, Tablets und Notebooks geeignet ist und bis zu 100 W Leistung zum Laden bereitstellt.


Update: USB-Steckverbindung

Besonders verwirrend ist die Steckerverbindungsvielfalt von USB. Neben den normalen A- und B-Stecker für USB 2.0 und 3.x gibt es zusätzliche Varianten für mobile Endgeräte.

Mit der verwirrenden Vielfalt der USB-Steckverbindungen soll der USB-C aufräumen und alle anderen Steckertypen ablösen. In Zukunft soll alles über ein Kabel abgewickelt werden. Dabei ist der Funktionsumfang von USB-C so verwirrend. Eine lückenhafte Spezifikation, bei der viel kann und wenig muss, sowie mangelhafte Billigprodukte, führen dazu, dass nur bestimmte Geräte kooperieren.


Update: USB

Der USB ist eine universelle, externe Schnittstelle für alle Peripheriegeräte, die an einem Computer angeschlossen werden.

Den USB gibt es in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen von Low Speed, Full Speed, High Speed, Super Speed und Super Speed Plus. Wobei High Speed mit 480 MBit/s der kleinste gemeinsame Nenner für alle USB-Versionen ab USB 2.0 gilt. Darüberhinaus müssen die beteiligten Geräte die weiteren Geschwindigkeitsstufen von 5, 10 und 20 GBit/s beherrschen.

Die Geschwindigkeit ist jedoch abhängig vom verwendeten Kabel und Steckverbinder.


Kabel- und Stecker-Verwirrung bei USB-C-Stecker, USB 3.1 und Power Delivery

Wer ein USB-Kabel mit dem C-Stecker sieht, der denkt unweigerlich an USB 3.1 mit einer Übertragungsrate von 10 GBit/s und der Möglichkeit andere elektronische Geräte an einem USB-C-Port schnell aufzuladen (Power Delivery).

  • USB 3.1 definiert SuperSpeedPlus mit 10 GBit/s
  • USB Power Delivery mit bis zu 20 Volt und bis zu 5 Ampere bei maximal 100 Watt
  • USB-Typ-C-Stecker und -Kabel für einen verdrehsicheren Anschluss

Alle diese Techniken haben für sich genommen nichts miteinander zu tun.


Wie sicher ist USB?

Der USB ist eine universelle externe Schnittstelle für alle möglichen Peripheriegeräte, die an einem Computer angeschlossen werden können. Egal ob Tastatur, Maus, Modem, Drucker, Mikrofon, Lautsprecher, Kamera oder Scanner.

Schön einfach und bequem der USB ist, so ist er leider auch eine Sicherheitslücke. Prinzipiell ist jedes mit einem Speicher ausgestattete USB-Gerät ein potentielles Einfallstor für Schadsoftware.


Warum die PS/2-Schnittstelle einfach nicht aussterben will

PS/2 ist eine Computer-Schnittstelle bzw. ein Anschluss für Tastaturen oder Computer-Mäusen. Trotz der Universal-Schnittstelle USB will sie nicht aussterben. Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe:

  1. Für Schnelltipper: Die PS/2-Schnittstelle ist schneller als die Übertragung per USB.
  2. Sicherheit: Ein USB kann für alle Arten von Geräten „missbraucht“ werden. PS/2 eignet sich nur für die Tastatur.