IPTV vs. Internet-TV

Es gibt zwei Arten von IPTV. Das eine, das klassische IPTV sind TV-Programme und abrufbare Filme über Breitband-Internet-Anschlüsse eines Providers. Das ist ein geschlossenes System unter dem Einfluss des Providers. Z. B. Entertain der Deutschen Telekom.

Die andere Art von IPTV wird als Internet-TV bezeichnet. Allgemein als Video-Streaming bekannt. Hier verlässt der Anbieter das geschlossene System und nutzen das offene Internet als bevorzugten Übertragungsweg. Z. B. Netflix, Amazon Prime Video und Maxdome. Im Vergleich zum klassischen IPTV ist Internet-TV bzw. Video-Streaming über jeden Breitband-Internet-Anschluss frei empfangbar.

Das klassische IPTV ist Bestandteil von Triple Play. Das steht für die Vermarktung von Telefonie, Internet und Fernsehen auf einem Breitband-Internet-Anschluss.


Amplitudenmodulation mit dem OTA LM13700

Dies ist der zweite Elektronik-Minikurs zum Thema Operational-Transconductance-Amplifier (OTA), eine Alternative zum Operationsverstärker (Opamp). Ein Allrounder unter den OTAs ist der LM13700. Wenn auch schon älter, so ist er trotz moderneren OTAs noch immer gut erhältlich. Für Anwendungen bis zum mittleren 100-kHz-Bereich kann man ihn, je nach Art der Anwendung, gut einsetzen.

Im ersten OTA-Elektronik-Minikurs ging es um eine Anwendung als Dynamiklimiter für analoge Audiosignale. In diesem Minikurs geht es um die Amplitudenmodulation in der Funktion als kleiner Mittelwellensender mit geringer Reichweite bis etwa 10 Meter, z.B. als Demonstration für den schulischen Einsatz. Die Schaltung dient aber ebenso um den OTA praxisorientiert kennen zu lernen. Es kann auch zu weiteren Experimenten anregen, was auch beabsichtigt ist. Ist man am OTA nicht und nur an der Amplitudenmodulation für den Sendezweck interessiert, gibt es auch andere Wege die nach Rom führen. Eine solche Möglichkeit wird vorgestellt. In diesem Minikurs gilt die Aufmerksamkeit dem OTA LM13700, in dessen Datenblatt es 30 unterschiedliche anregende Application-Notes gibt. Viel Spass!

Gruss Euer
ELKO-Thomas


TLS Version 1.3

Transport Layer Security, kurz TLS, ist ein Protokoll zur Authentifizierung und Verschlüsselung von Internet-Verbindungen. Dazu schiebt sich TLS als eigene Schicht zwischen TCP und den Protokollen der Anwendungsschicht.

In TLS 1.3 wurde jede einzelne Funktion auf Nutzen und Gefahren für die Sicherheit geprüft. Dabei wurden einige Teile entfernt, die nach aktueller Erkenntnis nicht mehr Sicherheit bieten und teilweise auch inzwischen als unsicher gelten. Gleichzeitig wurde die Sicherheit mit neuen Verfahren verbessert.


WPA3 – WiFi Protected Access 3

WPA3 (WiFi Protected Access Version 3) ist ein Standard aus dem Jahr 2018 für die Authentifizierung und Verschlüsselung von WLANs, die auf den IEEE-Spezifikationen 802.11 basieren. Die Version 3 von WPA ist notwendig, weil der Vorgänger WPA2 zwar nicht gänzlich unsicher ist, aber die Sicherheit eines mit WPA2 gesicherten WLANs im wesentlichen von der WPA-Implementierung und der Komplexität des WLAN-Passworts abhängig ist.


TLC-Flash (Triple Level Cell)

TLC-Flash speichert drei Bit pro Speicherzelle. Wegen der höheren Speicherdichte im Vergleich zu MLC-Flash könnte man auf einen noch günstigeren Flash-Speicher schließen. Allerdings müssen die Speicherzellen eine hohe Qualität aufweisen, um die unterschiedlichen Ladungszustände für drei Bit stabil halten zu können, was die Herstellung wieder verteuert.


MLC-Flash (Multi Level Cell)

MLC-Flash speichert zwei Bit pro Speicherzelle. Er hat dadurch eine höhere Speicherdichte im Vergleich zu SLC-Flash, bei gleichen Siliziumkosten.

MLC-Flash lässt sich günstiger fertigen und eignet sich besonders in Produkten für den Massenmarkt. Allerdings lassen sich die MLC-Speicherzellen nicht ganz so schnell beschreiben, wie SLC-Speicherzellen.

Es treten häufig Lesefehler auf. Vor allem dann, je öfter eine Zelle beschrieben wurde. Deshalb benötigen MLCs mehr Fehlerkorrekturmechanismen.


SDM – Space Division Multiplex

Beim Raummultiplexverfahren geht es um das Übertragen bzw. Vermitteln mehrerer Signale bzw. Verbindungen über mehrere verfügbare Übertragungswege. Dabei wird einem Signal ein Übertragungsweg exklusiv zur Verfügung gestellt. Hierbei kann man zwischen kabelgebundenem und kabellosem Raummultiplex unterscheiden.