Elektronik-Minikurse: Diverse technische Infos

Meist findet man meine Elektronik-Minikurse direkt via Suchmaschine. Ein gewisser Nachteil besteht darin, dass man das Inhaltsverzeichnis (die Index-Seite) nicht zu sehen bekommt. Grundsätzlich ist das vorteilhaft, weil man sogleich am Ziel ist. Will man trotzdem das Inhaltsverzeichnis besuchen, ist das kein Problem, weil im Header aller Minikurse hat man per Link den direkten Zugriff zum Inhaltsverzeichnis. Zusätzlich hat es Links zur Philosophie der Minikurse, zum Thema Leserfragen und zu einem Vorwort mit dem Titel „Simulieren und Experimentieren“. Und, last but not least, gibt es das Kapitel „Diverse technische Infos“.

In diesem Kapitel gibt es Infos, die z.T. viele Minikurse betreffen, wie z.B. Hinweise zu den Spannungsangaben und zur DC-Entkopplung. Darauf folgen Hinweise zu positivem und negativem Strom in Bezug zu Stromsenken und Stromquellen. JFETs spielen eine bedeutende Rolle. Sehr beliebt ist der BF245 (A bis C) bis er obsolet erklärt wurde. Es gibt Alternativen, genauer erklärt in einem Minikurs.

Neu ist das Kapitel „(Trimm-)Potentiometer, optimal eingesetzt“. Realisiert man das Potmeter als variablen Widerstand, empfiehlt es sich aus Gründen der Betriebssicherheit den Schleifer-Anschluss mit einem der Fixanschlüsse zu verbinden. Warum dies so ist und warum diese Verbindung dort sein sollte, wo die Impedanz am niedrigsten ist, z.B. GND, informiert dieser aktuelle Beitrag:

Gruss und viel Spass
Euer ELKO-Thomas


Kennzeichnung elektronischer Bauteile

In Schaltplänen und Schaltzeichnungen findet man in der Regel neben den Symbolen der elektronischen Bauelemente einen Buchstaben, mit dem ein Bauelement gekennzeichnet ist. Nun ist es so, dass es eine feste Zuordnung von Kennzeichen (Buchstaben) und Bauelementen gibt. Für die Kennzeichnung von elektronischen Bauteilen gibt die Normen DIN EN 81346-2 aus dem Jahr 2010 und die alten Normen DIN 40719-2 von 1978 bzw. DIN EN 61346-2 von 2000.

Weil es Schaltpläne gibt, die nach den alten Normen erstellt wurden und die auch nicht mehr geändert werden, muss der Elektroniker heute die alten Normen und die aktuelle Norm beherrschen. Gleichzeitig muss man mit verschiedenen Kennzeichnungssysteme in Lehre und Ausbildung leben.

Die Fragestellung, die ich gerne diskutieren will ist, an welche Norm man sich aktuell halten sollte?

Und vor allem, wie eng sollte man sich in der Lehre und Ausbildung daran halten?


Eine kurze Einführung zur Indexseite meiner Elektronik-Minikurse

Meine Elektronik-Minikurse werden zur Hauptsache mittels Suchmaschine erreicht. Die Leichtigkeit des Findens ist begründet in der hohen Google-Sensivität des Elektronik-Kompendium (das ELKO) und damit betrifft dies auch meine Elektronik-Minikurse.

Wenn man stets auf diese Weise zielorientiert Elektronik-Minikurse erreicht, kann es leicht geschehen, dass man den Header übersieht, obwohl jeder Elektronik-Minikurs den selben Header, mit den selben informativen Links, enthält. Dies passiert deshalb so leicht, weil man auf ein Thema fixiert ist. Dieser Beitrag soll auf diesen Header und auch auf die Indexseite mit der grossen Übersicht zu weiteren Elektronik-Minikursen hinweisen, die z.T. ebenfalls zum interessierten Thema passen. Mehr dazu und zu zwei Spezialthemen in diesem Beitrag hier:

Gruss Euer
ELKO-Thomas


20 Jahre DE.SCI.ELECTRONICS

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Es ist nur möglich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch möglich ist, öffne man im Web-Browser den folgenden Link:

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‚de.sci.electronics‘ ist die deutschsprachige Elektronik-Newsgruppe des Usenet. Martin Huber und ich haben ‚de.sci.electronics‘ vor 20 Jahren Jahren gemeinsam ins Leben gerufen. Nach all den Prozeduren, welche die Vorbereitungsphase zu durchlaufen hatte, wurde ‚de.sci.electronics‘ am Montag den 7. Februar 1994 um 17:09:04h durch einen dafür zuständigen Administrator eröffnet.

Was diese Vorbereitungsphase beinhaltet, ist Teil dieser speziellen Beilage zu meinen Elektronik-Minikursen. Diese Vorbereitungsphase ist im Detail soweit mit notwendigen Links erklärt, dass jedermann/frau in der Lage ist, selbst eine Usenet-Newsgruppe zu irgend einem Thema ins Leben zu rufen. Auch heute ist das noch möglich. Dass sich das lohnen kann, beweist ‚de.sci.electronics‘, die bis heute sehr aktiv geblieben ist.

Dies alles konnte man bisher lesen und ebenso meine persönliche Internetgeschichte, die eng mit der Entstehung von ‚de.sci.electronics‘ zusammenhängt. Um das Jahr 1992/93 kam ich beruflich erstmals mit dem Internet in Kontakt. Das war eine Zeit in der man sich kaum vorstellen konnte was aus dem Internet einmal werden wird. Neben dem E-Mailing bestand mein Umgang zur Hauptsache mit Usenet-Newsgruppen die mich interessierten, dem Informationssystem Gopher und in der Zeit der Morgendämmerung des World-Wide-Web benutzte ich den reinen textbasierten Browser Lynx, zu deutsch der Luchs, – den es übrigens auch heute noch gibt.

Es werden auch Nebenschauplätze erwähnt, wie z.B. der beeindruckend fantastische Meteoriteneinschlag in die Jupiteratmosphäre und wie ein heute offiziell in Vergessenheit geratenes Computersystem viel dazu beigetragen hat das MAUS-Net entstehen zu lassen, wo es die sehr gute Elektronik-Newsgruppe ‚maus.technik.elektronik‘ gab. Leider gab, weil da läuft schon seit vielen Jahren praktisch nichts mehr.

Selbstverständlich gibt es auch eine Gegenüberstellung zwischen dem ELKO-Forum und ‚de.sci.electronics‘. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. In einer Sache ist das ELKO-Forum der klare Sieger, in einer ganz andern ist es ‚de.sci.electronics‘. Was es ist, das verrate ich hier nicht. Ich verrate nur soviel, das ELKO-Forum und ‚de.sci.electronics‘ sind keine Konkurrenten. Sie ergänzen sich.

Aus ‚de.sci.electronics‘ entstand die beliebte ‚de.sci.electronics-FAQ‘. Da werden viele Fragen beantwortet die immer wieder gestellt werden und es gibt eine Menge Ratschläge zur Entwicklung von Schaltungen mit vielen Links. Man erreicht diese ‚de.sci.electronics-FAQ‘ mit jeder beliebigen ELKO-Seite ganz oben rechts: Einfach DSE-FAQ anklicken.

Viel Spass beim Lesen des folgenden Spezialbeitrages zu meinen
Elektronik-Minikursen:

Gruss Euer
ELKO-Thomas


Schalten und Steuern mit Transistoren II

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Es ist nur möglich auf der Hauptseite des ELKO das begleitende Titelbild zum folgenden Text zu sehen. Damit dies im Newsletter auch möglich ist, öffne man im Web-Browser den folgenden Link:

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Das Thema dieses Elektronik-Minikurses ist das praxisbezogene Erlernen einer einfachen Transistorschaltung mit bipolaren Transistoren zum schnellen Schalten von Spannungen mit kleinen Strömen. Man kann universelle Transistoren einsetzen, die hauptsächlich für niederfrequente analoge Anwendungen (Verstärker, Filter) gedacht sind, sofern die niedrige Schaltgeschwindigkeit genügt. Was bei diesen NF-Transistoren täuscht, ist die oft hohe Transitfrequenz von mehr als 100 MHz. Man denkt da leicht, das sind ja weniger als 10 ns und damit lässt sich leicht auch ein schnelles Ein- und Ausschalten von Spannungen realisieren. Aber ganz so einfach ist das nicht. Da muss man schon Transistoren suchen, welche Wertangaben in den Einschalt- (Turn-On-Time), Speicher- (Storage-Time) und Ausschaltzeiten (Turn-Off-Time) enthalten und diese Werte müssen, wenn notwendig, im 10ns-Bereich oder sogar deutlich darunter liegen.

Es gibt zwei Probleme mit denen man sich betreffs hoher Schaltgeschwindigkeit auseinandersetzen muss. Es ist der Sättigungseffekt, den es zu vermeiden gilt und es ist die Millerkapazität, die man kompensieren muss. Ob man überhaupt solche Transistorschaltungen einsetzen will, ist abhängig von der Anwendung. Gibt es eine solche Einheit nur einmal in einer Schaltung, kann sie sich eignen, sonst lohnt es sich nach passenden ICs Ausschau zu halten. Ein schneller Komparator kann durchaus zweckmässig sein oder eine passende Treiberschaltung, bei der es gleich mehrere Einheiten in einem Gehäuse gibt. Aber das ist hier nicht das Thema. Hier geht es um Grundlagen, die leicht in eine Transistorschaltung umsetzbar sind.

Gruss
Euer ELKO-Thomas


Kennzeichnung elektronischer Bauteile

Dem einen oder anderen ist bekannt, dass es eine Norm für die Kennzeichnung von elektronischen Bauteilen gibt. Das ist die DIN EN 81346-2 aus dem Jahr 2010. Davor galt die alte Norm DIN 40719-2 von 1978 bzw. DIN EN 61346-2 von 2000.

Gelegentlich werde ich angeschrieben, mit dem Hinweis, dass die Kennzeichnung elektronischer Bauteile in den Schaltungen auf Elektronik-Kompendium.de nicht der neuen Norm entsprechen und ich doch bitte die Kennzeichnungen auf die neue Norm umstellen soll. Die Begründung ist einfach. Neue Azubis, Schüler und Studenten sollen gleich die neue Norm lernen.

Nun höre ich aber auch Stimmen aus Unternehmen, die darauf spekulieren, dass irgendwann die alten Norm aus dem Jahr 1978 wieder eingeführt wird, weil die neue Norm niemand benutzt.

Jetzt kommt noch ein ganz anderer Aspekt zum Tragen. In der Lehre wird oft auf genormte Bauteilkennzeichnungen verzichtet. Insbesondere, wenn mit Formeln gearbeitet wird. Der Grund ist einfach. Neulinge tun sich leichter, wenn sich die Kennzeichnung am Bauteil orientiert. Also zum Beispiel D für Diode und nicht V oder R. Oder T für Transistor und nicht V oder K.

Die Fragestellung, die ich gerne diskutieren will ist, an welche Norm sollte man sich halten und wie eng sollte man sich in der Lehre und Ausbildung daran halten?


Was ist Elektronik.Info?

​Elektronik.Info ist eine neue Webseite mit Kurz-Videos über Elektronik, Computertechnik, Kommunikationstechnik und Netzwerktechnik. In den Videos werden elementare und grundlegende Mechanismen und Funktionsweisen kurz und knackig erklärt.
Dabei wird auf langatmige und akademische Ausführungen verzichtet, wie man es vom Unterricht oder von Vorlesungen kennt.
Wenn Du Dich also in einer entspannten Minute mit einem Thema noch einmal beschäftigen willst, dann sind die Kurz-Videos von Elektronik.Info genau das richtige für Dich.

Gestartet wird mit 20 Videos aus den Bereichen Elektronik, Computertechnik und Netzwerktechnik. In den nächsten Wochen werden weitere folgen. Auf neue Videos wird hier im Newsletter hingewiesen.

Jetzt auf
Youtube
und
Elektronik.Info


Lernbox „Energie“ für Schulen

Der „Verein für nachhaltige Energiewirtschaft“ Strom.org unterstützt Schulen dabei, den Zugang zum Thema Energie zu erleichtern. Dazu stehen Unterrichtsmaterialien und eine Lernbox bereit. Durch Hintergrundinformationen, anschauliche Grafiken, Übungsaufgaben und praktische Anwendungsbeispiele bekommen die Schüler in leicht verdaulichen Häppchen ein Grundverständnis für dieses komplexe Thema.

Lernbox

In der Box befinden sich ein Solar-Bastelkit, mit dem ein Solarauto, ein Solarboot oder ein Solarroboterhund gebaut werden konnten, ein Multimeter zur Messung von Spannung, Stromstärke und Widerstand und verschiedene Übungs- und Informationsblätter zum Thema Energie.

Die Lernbox ist für Schulen kostenlos. Finanziert werden die Lernboxen von den Vereinsmitgliedern. Neben der Sensibilisierung und dem besseren Verständnis für Energiethemen soll mithilfe der Lernbox auch das Umweltbewusstsein der Schüler gestärkt werden.