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"Fehler" gefunden (Elektronik)

verfasst von schaerer(R)  E-Mail, Zürich (Schweiz), 04.08.2017, 12:30 Uhr

» » Merkwürdig ist, dass ich solche Probleme mit Lötstellen noch nie hatte.
» Ich
» » wählte stets eine ausreichend breite Leiterbahn und das verlangt auch
» » passend grossflächige Lötaugen.
»
» Ich baue auf Lochraster, da ist das alles bissel anders als auf
» Leiterplatte. Ich verbinde ja auch Lötaugen miteinander bei dicken Kabeln,
» aber das dient dazu, damit die Sache Halt hat. Das Einzige was
» zusammenhält, ist das Lötzinn. Eine schöne Lötübung ist das schon vier
» dicke Drähte zusammen zu bekommen, die dann auch halten und das die Finger
» keine Brandblasen haben. :-D Nebenbei soll ja auch noch dann viel Strom
» durch.
»
» » Bedenke bitte, dass auch ein Labornetzgerät keine Referenspannungsquelle
» » ist und auch gar nicht sein will. Der Wert von 2 mV ist wirklich sehr
» gut.
»
» Das stimmt, ich wollte das ja auch nicht übertreiben. Wichtig war mir vor
» allem das ich gesittet die Wärme wegbekomme und das die Sache
» langzeitstabil ist. Nicht aufs Millivolt genau, aber besser als mit ICs der
» 317-Baureihe oder gar Schaltregler. Das alles noch zum vernünftigen Preis
» und für den Bastelspaß. Natürlich auch um sowas mal bis zum Ende
» durchzulernen...
»
» » Wie klein ist bei Voll-Last (Strombegrenzung darf sicher noch nicht
» » wirken!) die 100-Hz-Rippelspannung (peak-peak-Wert)?
»
» Mein Oszi hat 1mV als kleinsten Bereich. Da sehe ich auch bei voller Last
» nur eine ganz schmale zitternde Linie.

Dann ist es im unteren 100µV-Bereich. Das trifft sich mit meinen Erfahrungen beim Bau von Netzteilen dieser Art.

» Sobald die Strombegrenzung wirkt,
» kommt 100Hz Sinuswelle durch. Diese allerdings maximal 50mV
» (peak-peak-Wert), dann sinkt die Ausgangsspannung rapide ab. Ja, und den
» Leistungstransis wirds richtig schön warm unterm Hintern :-)

Auch ein realistischer Wert. Falls Du ein Variac hast, gehe bei Fast-Volllast mit der 230VAC-Netzspannung runter bis knapp zur kritischen Grenze, wo die Regelung gerade noch arbeitet, dann wirst Du sehen, wie schnell diese Rippelspannung ansteigt.

Es ist übrigens keine 100Hz-Sinusspannung. Die Sinusspannung hat 50 Hz. Durch die Vollweggleichrichtung entsteht eine 100-Hz-Halbwellen-Sinusspannung. Da diese mit dem Ladeelko geglättet wird, ensteht eine Art von Sägezahnspannung. Und diese zeigt sich, entsprechend gedämpft, am Ausgang des Netzteiles.

» Schön das es die ausführliche Beschreibung hier gibt, dadurch ist es
» wirklich möglich das Netzteilchen anzupassen. Danke!

Ich danke Dir für Deine anerkennenden Worte.

--
Gruss
Thomas

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Mein Buch zum Operations- u. Instrumentationsverstärker:
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Gesamter Thread:

letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Sel(R), 03.08.2017, 18:17 (Elektronik)
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Hartwig(R), 03.08.2017, 19:49
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Sel(R), 03.08.2017, 20:10
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Hartwig(R), 03.08.2017, 20:59
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 10:49
"Fehler" gefunden - schaerer(R), 04.08.2017, 11:39
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 12:03
"Fehler" gefunden - schaerer(R), 04.08.2017, 12:30
abschließend... :-) - Sel(R), 04.08.2017, 18:03
Unklarheiten... - schaerer(R), 05.08.2017, 10:14
Unklarheiten... - Sel(R), 05.08.2017, 20:52
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 11:19
Unklarheiten... - Sel(R), 06.08.2017, 13:11
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 13:33
Unklarheiten... - Sel(R), 06.08.2017, 14:18
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 14:34
"Fehler" gefunden - Hartwig(R), 04.08.2017, 12:58
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 13:38