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"Fehler" gefunden (Elektronik)

verfasst von Sel(R) E-Mail, 04.08.2017, 10:49 Uhr
(editiert von Sel am 04.08.2017 um 11:12)

» Ok,
» die 80mV fallen also bei 4,3A ab, unabhängig von der Ausgangsspannung. Dann
» würde ich als nächstes den Strom ändern - bleibt der Abfall dann noch
» streng proportional?

Die Spannungsänderung richtet sich exakt nach dem Ohmschen Gesetz...

» untersuchst, würde ich nur für die Messung die Strombegrenzung
» deaktivieren, also mindestens den Kollektor von T3 von der Basis von T2
» entfernen.

Brachte nix.

» Bei diesen
» 1-Transistor.Strombegrenzungen ist der Übergang nicht immer ein scharfer
» Knick.

Der "Knick" ist sogar relativ scharf (bei 4A Abschaltschwelle grade mal 0,1A)

» Erst wenn das kontrolliert ist, würde ich die Regelung unter die Lupe
» nehmen.

Erst mal hatte ich den IC auf eine Fassung gesteckt, das war keine gute Idee. Aber lösbar (mit einer Winzigkeit, einem Hauch von Granowskis Tinte). Dann habe ich alle (wirklich alle!) Lötstellen, die mit dem dicken Draht verbunden sind, noch einmal nachgelötet. Ich habe, bis auf den 4A-Shunt, alle Shunts gegen Metallschichtwiderstände ausgetauscht. Sollte wenigstens bissel Langzeitstabilität da reinbringen (Strombegrenzung). Die Widerstände zum Teilen der Ausgangsspannung sind jetzt neu gekaufte Meßwiderstände mit exakten Werten und Stabilität. Und jetzt funzt die Sache! Bei 4 Ampere ist ein Spannungsabfall von 5mV. :-) Und weniger wirds kaum noch werden, denn das entspricht in der Summe schon den Übergangswiderständen von meinen internen Kabeln und vor allem von den Lötstellen.

Natürlich ist diese Stabilität mit angeschlossenem Bananenstecker hinten an der Strippe nicht mehr gegeben. Aber wenn schon zu Beginn der Spannungsbildung eine nicht ganz so tolle Stabilität ist, wirds am Ende noch viel schlechter.

Was habe ich gelernt? Lötstellen sind ganz schlechte "Stromleiter". Also lieber eine Lötstelle weniger machen, lieber die Kabel dadurch komplizierter verlegen müssen.

Danke für die viele Hilfe!

LG Sel

Nachtrag: Beim Zusammenbau habe ich dem OPV ein ganz klein wenig mehr Spannung gegönnt (statt 22V nun 25V), dazu den verfügbaren Strom erhöht (nicht die einfache Z-Diodenlösung sondern mittels kleinem Stabi mit Strombegrenzung). Nun ist vor den Bananenbuchsen die Spannungsschwankung zwischen Leerlauf und voller Last nur noch etwa 2mV :-) :-) :-) Mehr geht nun wirklich nicht!

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Ich bin ein Elektronik-Laie, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.



Gesamter Thread:

letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Sel(R), 03.08.2017, 18:17 (Elektronik)
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Hartwig(R), 03.08.2017, 19:49
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Sel(R), 03.08.2017, 20:10
letzte Frage zu meinem Netzteil, dann seid ihr erlöst! - Hartwig(R), 03.08.2017, 20:59
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 10:49
"Fehler" gefunden - schaerer(R), 04.08.2017, 11:39
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 12:03
"Fehler" gefunden - schaerer(R), 04.08.2017, 12:30
abschließend... :-) - Sel(R), 04.08.2017, 18:03
Unklarheiten... - schaerer(R), 05.08.2017, 10:14
Unklarheiten... - Sel(R), 05.08.2017, 20:52
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 11:19
Unklarheiten... - Sel(R), 06.08.2017, 13:11
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 13:33
Unklarheiten... - Sel(R), 06.08.2017, 14:18
Unklarheiten... - olit(R), 06.08.2017, 14:34
"Fehler" gefunden - Hartwig(R), 04.08.2017, 12:58
"Fehler" gefunden - Sel(R), 04.08.2017, 13:38