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Warum 9600 Baud? (Telekommunikation)

verfasst von JBE(R), bei mir zu hause, 17.06.2017, 13:06 Uhr

» Hallo!
»
» Aktuell beschäftige ich mich mit der Datenübertragung über den UART.
» Übertragen wird vom Atmega8 an den PC. Nachdem ich Datenblatt und andere
» Quellen gelesen habe, stellte sich mir die Frage: Wieso 9600 Baud? Diese
» Symbolrate wird sehr oft verwendet, mehr als "Das hat sich so entwickelt"
» oder "Macht man halt noch so" habe ich als Begründung aber nicht
» herausfinden können. Ist das wirklich einfach historisch gewachsen oder
» gibt es noch andere Gründe dafür genau diese Symbolrate zu verwenden?
»
» Bei meinem 4 MHz Quarz ergibt sich für 9600 Baud ein UBRR-Wert von 25. Da
» dieser gerundet ist, entsteht ein Feheler von 0,2%. Bei 250k Baud wären
» Vorteiler und Fehler 0. Was spricht gegen diese Übertragungsrate?
»
» P.S. ist mein Erstkontakt mit dem UART
»
» Beste Grüße :-)

Ich würde mal sagen das ist so der Standard. Höhere Baudraten würden andere Bauteile nach sich ziehen (Kosten). Damals gab es den AY-3 1015 Uart der schaffte max115,2K. In der Übertragungstechnik Fernwirkanlagen ist die Baudrate noch langsamer sie liegt zwischen 150 und 2400 Baud, hängt auch ganz stark ab , wie weit der Leitungsweg ist. Andere Baudrate andere Kabelverbindungen. In der Messtechnik hat sich 9600 Baud als standart etabliert , damals war es eben nicht so einfach möglich,
ohne Unherheblichen Aufwand schnellere Baudraten zu erzielen. Das hat sich wohl bis heute so gehalten weils ein guter Kompromiss ist.

Kann natürlich auch noch andere Gründe haben, warum das heute noch so ist.

--
Für Gramm-atik, Schreibrechtslinksfehler, Interp(f)unktion, KLEIN und groß Schreibwaren, fragen Sie irren Leerrehr und oder Duden.
:erregt:



Gesamter Thread:

Warum 9600 Baud? - sponsorpi(R), 17.06.2017, 12:11
Warum 9600 Baud? - JBE(R), 17.06.2017, 13:06
Warum 9600 Baud? - xy(R), 17.06.2017, 13:39
Warum 9600 Baud? - sponsorpi(R), 17.06.2017, 19:46