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RCL-Reihenschaltung. Woher kommen die Abweichungen? (Schaltungstechnik)
Hallo,
da es sich bei der RCL-Reihenschaltung/Reihenschwingkreis um eine Grundschaltung in der Elektrotechnik handelt, habe ich es einfach mal unter Schaltungstechnik gepostet.
Mir stellt sich folgendes Problem: Es wurde die besagte Schaltung in einem Praktikum behandelt. Dabei wurden aus dem ohmschen Widerstand, der Spule und dem Kondensator verschiedene Serienschaltungen (beschrieben durch die 1. Spalte in der angehängten Tabelle) realisiert und immer eine sinusförmige Wechselspannung mit einem Spitze-Spitze-Wert von 12V und einer Frequenz vin 1kHz angelegt. Es wurde dann jeweils die Spannung über der gesamten Schaltung (Ue) und über jedem einzelnen Bauteil gemessen (UR, UL, UC). Zum Vergleich habe ich die Teilspannungen dann geometrisch, also phasenrichtig, addiert, jedoch erhalte ich für die Schaltungen mit der Spule sehr hohe Abweichungen von bis zu über 20%. Woher kommen diese Abweichungen?
Hat der Kondensator etwa neben dem induktiven Widerstand einen sehr hohen Drahtwiderstand? Ein Teil der über der Spule gemessenen Spannung wäre dann eigentlich in Phase zur Spannung am ohmschen Widerstand, was das Ergebnis verfälscht.
Daten der Bauelemente:
Induktivität: 33mH
Widerstand: 150 Ohm
Kapazität: 1 mikroF
Danke für Eure Hilfe.
Grüße
Oliver

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