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Rosi1906(R)

12.02.2020,
22:33
 

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ?? (Bauelemente)

Hallo zusammen.

Ich repariere gerade ein altes Transistorradio. Grundig Setelit 205.
Den Fehler habe ich im Netzteil lokalisiert, denn dieses macht leise Knistergeräusche,
immer wenn Tiefe Töne gespielt werden. Das verzerrt dann in dem Lautsprecher und hört sich grausig an.

Bisher geschehen:
- Elkos getauscht
- Widerstände kontrolliert (alle OK)
- Folienkondensatoren kontrolliert (alle OK)

Es gibt 2 Bauteile, die mir Rätsel aufgeben:

1. Selenstabilisator
Lt. google können die durch eine Z-Diode ersetzt werden. Aber wie hoch muss die Zenerspannung sein?
Auf dem Bauteil steht eine 6 (bzw. eine 9). Im Schaltplan steht 4,2 .

2. Widerstand ??
Die Bezeichnung ist Stemag B=4500. Aber das Schaltzeichen ist total komisch. Muss irgendwas regelbares sein, oder?
Wie kann ich den messen? Womit ersetzen?

Ich danke euch für jede Antwort!!

LG
Andree

simi7(R)

D Südbrandenburg,
12.02.2020,
22:42

@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» Hallo zusammen.
»
» Ich repariere gerade ein altes Transistorradio. Grundig Setelit 205.
» Den Fehler habe ich im Netzteil lokalisiert, denn dieses macht leise
» Knistergeräusche,
» immer wenn Tiefe Töne gespielt werden. Das verzerrt dann in dem
» Lautsprecher und hört sich grausig an.
»
» Bisher geschehen:
» - Elkos getauscht
» - Widerstände kontrolliert (alle OK)
» - Folienkondensatoren kontrolliert (alle OK)
»
» Es gibt 2 Bauteile, die mir Rätsel aufgeben:
»
» 1. Selenstabilisator
» Lt. google können die durch eine Z-Diode ersetzt werden. Aber wie hoch muss
» die Zenerspannung sein?
» Auf dem Bauteil steht eine 6 (bzw. eine 9). Im Schaltplan steht 4,2 .
»
» 2. Widerstand ??
» Die Bezeichnung ist Stemag B=4500. Aber das Schaltzeichen ist total
» komisch. Muss irgendwas regelbares sein, oder?
» Wie kann ich den messen? Womit ersetzen?
»
» Ich danke euch für jede Antwort!!
»
» LG
» Andree

Kannst du keine Bilder einstellen?
Oder Ausschnitt vom Schaltbild mit den betreffenden Bauteilen?

Rosi1906(R)

12.02.2020,
22:46
(editiert von Rosi1906
am 12.02.2020 um 22:50)


@ simi7

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

»
» Kannst du keine Bilder einstellen?
» Oder Ausschnitt vom Schaltbild mit den betreffenden Bauteilen?

Klar. Sorry :)

Rosi1906(R)

12.02.2020,
22:55

@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» »
» » Kannst du keine Bilder einstellen?
» » Oder Ausschnitt vom Schaltbild mit den betreffenden Bauteilen?
»
» Klar. Sorry :)
»
»


Hier noch der Schaltplanausschnitt.....

matzi682015(R)

E-Mail

Aachen,
12.02.2020,
22:56

@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» Hallo zusammen.
»
» Ich repariere gerade ein altes Transistorradio. Grundig Setelit 205.
» Den Fehler habe ich im Netzteil lokalisiert, denn dieses macht leise
» Knistergeräusche,
» immer wenn Tiefe Töne gespielt werden. Das verzerrt dann in dem
» Lautsprecher und hört sich grausig an.
»
» Bisher geschehen:
» - Elkos getauscht
» - Widerstände kontrolliert (alle OK)
» - Folienkondensatoren kontrolliert (alle OK)
»
» Es gibt 2 Bauteile, die mir Rätsel aufgeben:
»
» 1. Selenstabilisator
» Lt. google können die durch eine Z-Diode ersetzt werden. Aber wie hoch muss
» die Zenerspannung sein?
» Auf dem Bauteil steht eine 6 (bzw. eine 9). Im Schaltplan steht 4,2 .
»
» 2. Widerstand ??
» Die Bezeichnung ist Stemag B=4500. Aber das Schaltzeichen ist total
» komisch. Muss irgendwas regelbares sein, oder?
» Wie kann ich den messen? Womit ersetzen?
»
» Ich danke euch für jede Antwort!!
»
» LG
» Andree

Kannst Du auch einen Schaltplan von dem Radio hier reinstellen?

--
greets from aix-la-chapelle

Matthes :hungry:

simi7(R)

D Südbrandenburg,
12.02.2020,
23:05
(editiert von simi7
am 12.02.2020 um 23:09)


@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» » »
» » » Kannst du keine Bilder einstellen?
» » » Oder Ausschnitt vom Schaltbild mit den betreffenden Bauteilen?
» »
» » Klar. Sorry :)
» »
» »
»
»
» Hier noch der Schaltplanausschnitt.....
»
»

4,2 V Z-Diode wäre plausibel.
Das andere Teil ist mit 47k Ohm im Schaltplan beschriftet. Das gleiche Schaltzeichen gibt es nocheinmal mit anderen Werten. Sieht das auch so aus?
Könnte ein temperaturabhängiger Widerstand sein.

edit: Knistert es auch im Batteriebetrieb?
Was war im Netzteil defekt?

Rosi1906(R)

12.02.2020,
23:38

@ simi7

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» » » »
» » » » Kannst du keine Bilder einstellen?
» » » » Oder Ausschnitt vom Schaltbild mit den betreffenden Bauteilen?
» » »
» » » Klar. Sorry :)
» » »
» » » ....... BILD
» »
» »
» » Hier noch der Schaltplanausschnitt.....
» »
» » ........BILD
»
» 4,2 V Z-Diode wäre plausibel.
» Das andere Teil ist mit 47k Ohm im Schaltplan beschriftet. Das gleiche
» Schaltzeichen gibt es nocheinmal mit anderen Werten. Sieht das auch so
» aus?
» Könnte ein temperaturabhängiger Widerstand sein.
»
» edit: Knistert es auch im Batteriebetrieb?
» Was war im Netzteil defekt?


Danke für die Schnelle Antwort.
Das sieht in der Tat nicht so aus! Guter Tipp. Schicke Morgen ein Foto davon.
Netzteil war defekt. (Elkos) Ist aber wieder Fit.
Mit Labornetzteil knistert es auch.
Batterie habe ich noch nicht getestet. Sollte dann aber auch knistern, wenn es mit dem Labornetzteil auch so ist.
Prüfe ich aber noch!

LG

xy(R)

E-Mail

12.02.2020,
23:49
(editiert von xy
am 12.02.2020 um 23:51)


@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

»

Das eine ist eine Diode mit etwa 4,2V Flussspannung, könnte man durch eine moderne Z-Diode ersetzen, aber Anode und Kathode dabei vertauschen.

Das andere ist ein 47kOhm NTC mit B=4500.

Und zu Stemag:

https://www.ceramtec.de/geschichte/

Rosi1906(R)

14.02.2020,
01:21

@ xy

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» » ...........BILD
»
» Das eine ist eine Diode mit etwa 4,2V Flussspannung, könnte man durch eine
» moderne Z-Diode ersetzen, aber Anode und Kathode dabei vertauschen.
»
» Das andere ist ein 47kOhm NTC mit B=4500.
»
» Und zu Stemag:
»
» https://www.ceramtec.de/geschichte/


Hey, danke für die Antwort. Der NTC reagiert auf Temperatur. -> passt :-) :-) :-) :-) :-) :-)
Was meinst du mit "vertauschen" der Z-Diode? Also gem. Schaltplan Kathode nach unten ?
Quasi in Sperrichtung einbauen?

LG

xy(R)

E-Mail

14.02.2020,
01:36

@ Rosi1906

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» Was meinst du mit "vertauschen" der Z-Diode? Also gem. Schaltplan Kathode
» nach unten ?
» Quasi in Sperrichtung einbauen?

Ja, eben wie eine Z-Diode so funktioniert.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
14.02.2020,
12:32

@ xy

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» » Was meinst du mit "vertauschen" der Z-Diode? Also gem. Schaltplan
» Kathode
» » nach unten ?
» » Quasi in Sperrichtung einbauen?

Bei niedrigen Z-Spannungen (unterhalb 3 V) ist für den Durchbruch der Zenereffekt mit seinem charakteristischen negativen Temperaturkoeffizienten (ca. −0,09 %/K) und seinem vergleichsweise flachen Durchbruch dominant. Bei höheren Z-Spannungen (oberhalb von 5 V) dominiert der Lawinendurchbruch-Effekt (engl. avalanche effect) mit seinem positiven Temperaturkoeffizienten (ca. +0,11 %/K) und dem wesentlich steileren Durchbruch. Bei Durchbruchspannungen zwischen 4,5 V und 5 V kompensieren sich die Temperaturkoeffizienten weitgehend. Auf Grund der unterschiedlichen Steilheit der Kennlinien beider Effekte ist die Kompensation stromabhängig und funktioniert für einen bestimmten Betriebsstrom weitgehend perfekt. Für höhere Ströme verlagert sich dieser Punkt zu niedrigeren Spannungen hin.

Dieses Problem war schon Clarence Zener bekannt, er schlug deshalb vor, die zunächst allgemein als Zenerdioden genannten Dioden in Zener-Dioden (mit Durchbruchspannungen unter 5 V) und in Z-Dioden (mit mehr als 5 V) aufzuteilen. Im Alltagsgebrauch hat sich der Begriff Z-Diode als übergreifende Bezeichnung von Zener- und Avalanche-Diode etabliert.

Ich meine mich auch zu erinnern, dass bei niedrigen Spannungsangaben die Dioden in Durchlassrichtung des Schaltzeichens angeschlossen wurden.
Möglicherweise aber waren zum Zeitpunkt der Konstruktion dieses Gerätes die Schaltzeichen noch nicht so klar gerklärt. Daher sollte man wohl erst klären wo das positivere und wo das negativere Potential an den Anschlüssen der Z-Diode anliegt und dementsprechend nach heutiger Manier die Anode und Kathode der Z-Diode anzuschließen.

Gruß
Ralf


» Ja, eben wie eine Z-Diode so funktioniert.

xy(R)

E-Mail

14.02.2020,
13:18

@ cmyk61

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

» Ich meine mich auch zu erinnern, dass bei niedrigen Spannungsangaben die
» Dioden in Durchlassrichtung des Schaltzeichens angeschlossen wurden.

Ja, aber das betrifft bei aktuellen Dioden Werte deutlich unter 3V.


» Möglicherweise aber waren zum Zeitpunkt der Konstruktion dieses Gerätes die
» Schaltzeichen noch nicht so klar gerklärt.

Nein, diese Selendiode wurde in Flussrichtung betrieben. Man könte sie auch durch eine Reihenschaltung von sieben 1N4148 ersetzen, die dann auch in Flussrichtung.

cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
14.02.2020,
16:02
(editiert von cmyk61
am 14.02.2020 um 16:08)


@ xy

Bitte Hilfe! Was sind das für Bauteile ??

Ahh, in der Original-Schaltung ist eine Selendiode verbaut!
Ich hatte die Typenbezeichnung nicht recherchiert.
Auf dem anfangs geposteten Bild ist dies das linke Bauteil, oder? Sieht sehr nach Selendiode wie in meinem Fundus aus.
Danke für diesen Hinweis.

» » Ich meine mich auch zu erinnern, dass bei niedrigen Spannungsangaben die
» » Dioden in Durchlassrichtung des Schaltzeichens angeschlossen wurden.
»
» Ja, aber das betrifft bei aktuellen Dioden Werte deutlich unter 3V.
»
»
» » Möglicherweise aber waren zum Zeitpunkt der Konstruktion dieses Gerätes
» die
» » Schaltzeichen noch nicht so klar gerklärt.
»
» Nein, diese Selendiode wurde in Flussrichtung betrieben. Man könte sie auch
» durch eine Reihenschaltung von sieben 1N4148 ersetzen, die dann auch in
» Flussrichtung.