Forum

Einloggen | Registrieren | RSS  

Paul Albrecht

05.06.2019,
23:21
 

Bleiakku 12V 7Ah - defekt - wiederherstellbar (Elektronik)

Hallo,

ich habe mir vor einiger Zeit einen 12V 7Ah Bleiakku - Wartungsfrei - gekauft.
Er hat nach kurzer Zeit den Geißt aufgegeben.
Kann man den irgendwie wieder auf trab bringen?

Mein Laderegler hat den Akku immer bis auf 11V runter entladen. Könnten sich dadurch zu große Sulfat Kristalle gebildet haben?
In verschiedenen Quellen habe ich recherchiert das man die Akkus nur bis 12V entladen sollte - stimmt dass?

Wie erkenne ich ob ein Bleiakku was taugt?

Grüße
Paul

JBE(R)

bei mir zu hause,
05.06.2019,
23:51

@ Paul Albrecht

Bleiakku 12V 7Ah - defekt - wiederherstellbar

» Hallo,
»
» ich habe mir vor einiger Zeit einen 12V 7Ah Bleiakku - Wartungsfrei -
» gekauft.
» Er hat nach kurzer Zeit den Geißt aufgegeben.
» Kann man den irgendwie wieder auf trab bringen?
»
» Mein Laderegler hat den Akku immer bis auf 11V runter entladen. Könnten
» sich dadurch zu große Sulfat Kristalle gebildet haben?
» In verschiedenen Quellen habe ich recherchiert das man die Akkus nur bis
» 12V entladen sollte - stimmt dass?
»
» Wie erkenne ich ob ein Bleiakku was taugt?
»
» Grüße
» Paul

In der Regel gibt der Hersteller die Entlade und Ladeschlußspannung an.

Ein Akku geht sehr schnell kaputt wenn er nicht so schnell wie Möglich geladen wird, wenn die Entladeschußspannung erreicht wurde.
Auch ein Überladen schadet ein Akku, Kristalle bilden sich bei zu langer ungeladenem Zustand, sind die Kristalle noch klein ist ein regenerieren (möglich),
sind sie zu groß geht das nicht mehr, auch Mechanische Erschütterungen sind Gift, da sich das Sulfat unten am Boden vermehrt sammelt, ist der Schlamm
zu hoch gewachsen so das er die Bleiplatten berührt gibt es einen mehr oder weniger Kurzschluss. Akkus zu Entsulfatieren auf Elektronischen Weg , dazu gibt es keine
verifizierten kenntnisse.Es gab mal Akkus die konnte man öffnen um den Schlamm und die Sulfatierung zu entfernen.

Das Wort Wartungsfrei sollte man mit vorsicht genießen, auch diese Akkus brauchen Pflege

--
Für Gramm-atik, Schreibrechtslinksfehler, Interp(f)unktion, KLEIN und groß Schreibwaren, fragen Sie irren Leerrehr und oder Duden.
:erregt:

Steffen

06.06.2019,
00:01

@ Paul Albrecht

Bleiakku 12V 7Ah - defekt - wiederherstellbar

» Hallo,
»
» ich habe mir vor einiger Zeit einen 12V 7Ah Bleiakku - Wartungsfrei -
» gekauft.
» Er hat nach kurzer Zeit den Geißt aufgegeben.
» Kann man den irgendwie wieder auf trab bringen?

Wenn er hin ist, ist er hin.
»
» Mein Laderegler hat den Akku immer bis auf 11V runter entladen. Könnten
» sich dadurch zu große Sulfat Kristalle gebildet haben?
» In verschiedenen Quellen habe ich recherchiert das man die Akkus nur bis
» 12V entladen sollte - stimmt dass?
»
11V.... was sagt denn das Datenblatt?
Stand er entladen ein paar Jahre rum?
Wie wurde er überhaupt geladen....

» Wie erkenne ich ob ein Bleiakku was taugt?

Ein paar Zyklen abfahren und messen, oder auf Händler und Hersteller vertrauen.

Gruß Steffen

Sel(R)

Radebeul,
06.06.2019,
06:28

@ JBE

Bleiakku 12V 7Ah - defekt - wiederherstellbar

» In der Regel gibt der Hersteller die Entlade und Ladeschlußspannung an.
»
» Ein Akku geht sehr schnell kaputt wenn er nicht so schnell wie Möglich
» geladen wird, wenn die Entladeschußspannung erreicht wurde.
» Auch ein Überladen schadet ein Akku, Kristalle bilden sich bei zu langer
» ungeladenem Zustand, sind die Kristalle noch klein ist ein regenerieren
» (möglich),
» sind sie zu groß geht das nicht mehr, auch Mechanische Erschütterungen sind
» Gift, da sich das Sulfat unten am Boden vermehrt sammelt, ist der Schlamm

Bei einem Gelakku sammelt sich nix am Boden, dafür sorgt das Gel. Aber die Kristalle schließen die Platten kurz. Das bedeutet eine hohe Selbstentladung. Und beim Laden eben enen Nebenschluß. Der Akku ist dann nicht mehr zu retten. Erschütterung hält ein Gelakku sogar wesentlich besser ab, als der Flüssigakku.

» Akkus zu Entsulfatieren auf Elektronischen Weg , dazu
» gibt es keine
» verifizierten kenntnisse.

Ist genau der Hokuspokus, der immer wieder verbreitet wird. Nicht alles was in der Theorie gehen könnte klappt auch in der Praxis.

» Es gab mal Akkus die konnte man öffnen um den
» Schlamm und die Sulfatierung zu entfernen.

Nur bei Flüssigakkus war das so, besonders bei Akkus mit sehr hoher Kapazität (z.B. Staplerbatterien). Diese wurde regelmäßig regeneriert und hielten so mehr als 25 Jahre durch. Natürlich sollte so eine Regenerierung fachmännisch gemacht werden, nicht jeder Akku konnte regeneriert werden.

» Das Wort Wartungsfrei sollte man mit vorsicht genießen, auch diese Akkus
» brauchen Pflege

Jepp :-)

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

Theo.

06.06.2019,
17:30

@ Paul Albrecht

Bleiakku 12V 7Ah - defekt - wiederherstellbar

» Wie erkenne ich ob ein Bleiakku was taugt?


Hallo

Indem du ihn auf die Ladeschussspannung von 13,8V auflädst, und dann kontrolliert, am besten mit einen konstanten Strom, bis auf ca. 10V entlädst. Aus der Entladezeit kannst du dann direkt auf die noch vorhandene Kapazität schliessen.

Üblicherweise ist der maximale Ladestom der Akkubeschriftung zu entnehmen.
Ich habe die besten Erfahrungen mit einem total einfachen Ladegerät welches nur aus Trafo und Gleichrichter besteht gemacht. Die Sekundärwicklung wird bei genau 13,8V angezapft (oder darauf abgewickelt) und fertig. Kein Kondensator! Die Akkus nehmen den welligen Ladestrom keineswegs übel, sondern dadurch wird sogar die Sulfatierung verhindert/gemindert.

Man kann auch in begrenztem Umfang durch Impulsladung regenerieren, aber das ist Erfahrungssache.

Theo