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Sel(R)

Radebeul,
28.01.2018,
18:49
 

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet (Telekommunikation)

Hallo,

gibt es irgendeine technische Notwendigkeit, warum durchweg alle Provider den Upload von Daten derart in der Geschwindigkeit begrenzen? Klar, der die Daten empfangende Server muß die Daten auch schnell genug annehmen können. Wenns da hakt wirds auch langsam. Normalerweise könnte ja die Geschwindigkeit von Up- und Download wenigstens gleich (oder ähnlich) sein, zumindest von der Möglichkeit her.

Der Technik selbst dürfte das ja völlig egal sein. Oder bin ich auf dem Holzweg?

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

gast

28.01.2018,
20:27

@ Sel

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» Hallo,
»
» gibt es irgendeine technische Notwendigkeit, warum durchweg alle Provider
» den Upload von Daten derart in der Geschwindigkeit begrenzen? Klar, der die
» Daten empfangende Server muß die Daten auch schnell genug annehmen können.
» Wenns da hakt wirds auch langsam. Normalerweise könnte ja die
» Geschwindigkeit von Up- und Download wenigstens gleich (oder ähnlich) sein,
» zumindest von der Möglichkeit her.
»
» Der Technik selbst dürfte das ja völlig egal sein. Oder bin ich auf dem
» Holzweg?
»
» LG Sel

Nein bist du nicht. Der Provider optimiert die verfügbare Datenmenge und es gibt hat viel mehr
Down als Up. Die Provider bieten auch symmetrische Dienste an und da solltest du schon sitzen bevor du die Preisliste ansiehst.
Der Supertrick bei den Providern ist dann das "bis zu".

bigdie(R)

29.01.2018,
06:43

@ Sel

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» Hallo,
»
» gibt es irgendeine technische Notwendigkeit, warum durchweg alle Provider
» den Upload von Daten derart in der Geschwindigkeit begrenzen? Klar, der die
» Daten empfangende Server muß die Daten auch schnell genug annehmen können.
» Wenns da hakt wirds auch langsam. Normalerweise könnte ja die
» Geschwindigkeit von Up- und Download wenigstens gleich (oder ähnlich) sein,
» zumindest von der Möglichkeit her.
»
» Der Technik selbst dürfte das ja völlig egal sein. Oder bin ich auf dem
» Holzweg?
»
» LG Sel
Naja rein theoretisch sollte es auch mit gleichem Upload gehen, wenn man die Richtung umschaltet. Zumindest bei einer 2-Draht Telefonleitung. Bei Kabel sieht es anders aus.
Bei der 2-Drahtleitung ist halt die gesamte Datenrate einfach aufgesplittet und wenn du 50/50 splittest, dann ist der Download, der ja von den Meißten benötigt wird, niedriger.

Sel(R)

Radebeul,
29.01.2018,
10:39
(editiert von Sel
am 29.01.2018 um 10:43)


@ gast

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» » Hallo,
» »
» » gibt es irgendeine technische Notwendigkeit, warum durchweg alle
» Provider
» » den Upload von Daten derart in der Geschwindigkeit begrenzen? Klar, der
» die
» » Daten empfangende Server muß die Daten auch schnell genug annehmen
» können.
» » Wenns da hakt wirds auch langsam. Normalerweise könnte ja die
» » Geschwindigkeit von Up- und Download wenigstens gleich (oder ähnlich)
» sein,
» » zumindest von der Möglichkeit her.
» »
» » Der Technik selbst dürfte das ja völlig egal sein. Oder bin ich auf dem
» » Holzweg?
»
» Nein bist du nicht. Der Provider optimiert die verfügbare Datenmenge und es
» gibt hat viel mehr
» Down als Up. Die Provider bieten auch symmetrische Dienste an und da
» solltest du schon sitzen bevor du die Preisliste ansiehst.
» Der Supertrick bei den Providern ist dann das "bis zu".

Dieses "Bis zu..." ist wirklich auf ganzer Linie Beschiss. Habe hier eine sogenannte 50MB-Leitung an Glasfaser. Mehr als hier (Telekom Speedtest mal getestet) kommen nie:

Nachmittags ab ca. 15 Uhr bricht die Sache auf 20% bis 10% der Werte regelmäßig zusammen. Ab 2 Uhr nächtens gehts wieder hoch. Klar, da ist alles online was einen Rechner oder Fernseher hat.

Die gezeigten Werte sind Spitzenwerte der letzten Tage. Normal im Schnitt ist 30-40MB Download, 6MB Upload und Ping um die 35ms. Natürlich ist das nur eine Messung der Leitung, im normalen Internet"betrieb" gehts wesentlich langsamer voran (kommt eben auf die Seite an, die man aufruft). Machen kann man da ja wahrscheinlich nix dagegen.

Was mich nervt ist die Zeit beim Hochladen von Videos auf YouTube. 2GB dauern gerne mal 3 bis 4 Stunden. Auch wenn ich zu Zeiten hochlade, wo es flott gehen sollte. Kann natürlich auch am YouTube-Server liegen, weiß ich nicht. Ich hatte früher eine 6MB-Leitung, da habe ich auch nicht viel länger warten müssen.

LG Sel

--
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JBE(R)

bei mir zu hause,
29.01.2018,
15:58

@ Sel

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» Hallo,
»
» gibt es irgendeine technische Notwendigkeit, warum durchweg alle Provider
» den Upload von Daten derart in der Geschwindigkeit begrenzen? Klar, der die
» Daten empfangende Server muß die Daten auch schnell genug annehmen können.
» Wenns da hakt wirds auch langsam. Normalerweise könnte ja die
» Geschwindigkeit von Up- und Download wenigstens gleich (oder ähnlich) sein,
» zumindest von der Möglichkeit her.
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» Der Technik selbst dürfte das ja völlig egal sein. Oder bin ich auf dem
» Holzweg?
»
» LG Sel

Von der Technik her gesehen gäbe es keine Probleme.
Ich sehe da eher ein anderes Problem, der normal sterbliche wird keinen großen Upload brauchen, wie ein Firmenkunde.
Du kannst mit viel Geld dir ein größeres Upload kaufen. (Thema Standleitung)
Symetrisches DSL wird es für den Endverbraucher so nicht geben, solange es die Masse nicht fordert, damit meine ich Up/Download gleich groß.
Dann gibt es da ja noch das Bandbreitenproblem, wenn man mehr Uploaden kann, steht den Downloadern weniger Bandbreite zu.
Na ja das mit dem (bis zu), ist halt so ein Satz, damit sich der Anbieter nicht selbst ins Knie fic*t, denn würde er den Satz (bis zu) weg lassen
kann der Anbieter in Regress genommen werden, wenn er die Vollmundige Leistung nicht bereitstellen kann.
Na ja da gibt es noch den Spruch die letzte Meile, soll heißen die letzten Meter Kabel zum Telefonanschluss gehören der (früher) POST, heute Teledoof.
Und diese bespimmen letztendlich die Geschwindigkeit.

--
Für Gramm-atik, Schreibrechtslinksfehler, Interp(f)unktion, KLEIN und groß Schreibwaren, fragen Sie irren Leerrehr und oder Duden.
:erregt:

gast

29.01.2018,
17:47

@ JBE

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» Na ja das mit dem (bis zu), ist halt so ein Satz, damit sich der Anbieter
» nicht selbst ins Knie fic*t, denn würde er den Satz (bis zu) weg lassen
» kann der Anbieter in Regress genommen werden, wenn er die Vollmundige
» Leistung nicht bereitstellen kann.

Ist dir dazu ein Urteil bekannt ?
Wäre interessant.
Ich kenne bisher nur Prozesse (mit Unterstützung von Verbraucherorganisationen) und Gutachten
über die extreme schlechte Verbindung die immer in einem Vergleich geendet haben. Die Branche
vermeidet (nach meinem Wissen) ein Urteil.

Sel(R)

Radebeul,
29.01.2018,
19:22

@ gast

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» » Na ja das mit dem (bis zu), ist halt so ein Satz, damit sich der
» Anbieter
» » nicht selbst ins Knie fic*t, denn würde er den Satz (bis zu) weg lassen
» » kann der Anbieter in Regress genommen werden, wenn er die Vollmundige
» » Leistung nicht bereitstellen kann.
»
» Ist dir dazu ein Urteil bekannt ?
» Wäre interessant.
» Ich kenne bisher nur Prozesse (mit Unterstützung von
» Verbraucherorganisationen) und Gutachten
» über die extreme schlechte Verbindung die immer in einem Vergleich geendet
» haben. Die Branche
» vermeidet (nach meinem Wissen) ein Urteil.

Na ja, diese Vergleiche gehen immer mit einer Vertragsauflösung einher: Lieber Kunde, du bezahlst ein Jahr deine Grundgebühr in voller Höhe, dafür sind wir zu einer sofortigen Auflösung deines Zwei-Jahres-Vertrags bereit. So oder ähnlich...

Der Kunde zahlt immer. Und es ist ein definitives Verlustgeschäft für ihn. Die Provider sagen ja, das eine versprochene Geschwindigkeit möglich ist, das sie technisch nicht bereitgestellt werden kann, das steht nicht im Vertrag. Und solch ähnliche Aussagen...

LG Sel

--
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Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

JBE(R)

bei mir zu hause,
29.01.2018,
20:09

@ gast

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» » Na ja das mit dem (bis zu), ist halt so ein Satz, damit sich der
» Anbieter
» » nicht selbst ins Knie fic*t, denn würde er den Satz (bis zu) weg lassen
» » kann der Anbieter in Regress genommen werden, wenn er die Vollmundige
» » Leistung nicht bereitstellen kann.
»
» Ist dir dazu ein Urteil bekannt ?
» Wäre interessant.
» Ich kenne bisher nur Prozesse (mit Unterstützung von
» Verbraucherorganisationen) und Gutachten
» über die extreme schlechte Verbindung die immer in einem Vergleich geendet
» haben. Die Branche
» vermeidet (nach meinem Wissen) ein Urteil.

Mir ist kein Urteil bekannt, im Jahre 2003 hatte ich eine 16000er Leitung Bestellt.
Soweit so gut, bis ich eines Tages merkte das es keine 16000er Leitung war, die damalige Fritzbox
hat es mir verraten , in dem sie sich nicht synchronisieren konnte auf 16000, sondern auf 4000.
Zudem auch darüber das Telefon lief, und dies dementsprechend mit gestört war.
Zu diesem Zeitpunkt war ich Krankheitsbedingt auf ein Telefon angewiesen das auch explizit mit dem Anbieter schriftlich fest gehalten wurde.
Nach langem hin und her mit einen bekannten Anbieter, ist mir der Kragen geplatzt, der hat sich gedrückt wo es nur ging.
Der Anbieter wusste nicht das ich in einer Nachrichten Technische Abteilung gearbeitet hatte, und somit nicht ganz so Dumm war, was Modem und Co anging.
Zum Glück hatte die Fritzbox jede Störung aufgezeichnet, die ich verwenden konnte
um den Anbieter zu zeigen das ich keine 16000er Leitung habe, und zum Glück stand im Vertrag nicht von (bis zu 16000).
sondern sie garantierten mir diese 16000er Leitung. Mir wurde weiß gemacht laut Messungen das es eine 16000er Leitung sei,
und es an meinen Endgeräte liegen würde, (AHA Fritzbox war vom Anbieter). Gut, nach einem halben Jahr ist mir der Kragen geplatzt und ich habe einen Anwalt für Internetrecht genommen.
Zum Glück hatten wir einen langen Atem gehabt und es wäre auch zum Prozess gekommen, der Anbieter hatte gehofft das wir es nicht durchziehen würden,
und einknicken würden, weit gefehlt, ich sagte ich ziehe das durch egal was es kostet, darauf hin wurde alles getan seitens Anbieter das es nicht zum Prozess kommt.
Ja die Anbieter scheuen ein Urteil, das ist war, nur aber erstaunlich was alles getan wurde das es nicht zum Urteil kommt.
Damit es erst nicht so weit kommt werden halt eben die AGBs so weit angepasst , und Kundenunfreundlich ausgelegt , das es meist wenig nutzt heute allein vor Gericht zu ziehen. Das Ende vom Lied war, es wurde die Gebühr an die 4000er Leitung angepasst und ich konnte vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen.
Das ich auch angenommen habe, und bin dann zu einem Kabelanbieter gegangen, mit einer echten 64000er Leitung ohne drosselung und dergleichen.

Lang ist es her, so einfach wie 2003 wird es heute sicherlich nicht mehr sein.

--
Für Gramm-atik, Schreibrechtslinksfehler, Interp(f)unktion, KLEIN und groß Schreibwaren, fragen Sie irren Leerrehr und oder Duden.
:erregt:

simi7(R)

D Südbrandenburg,
29.01.2018,
21:09

@ JBE

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» » » Na ja das mit dem (bis zu), ist halt so ein Satz, damit sich der
» » Anbieter
» » » nicht selbst ins Knie fic*t, denn würde er den Satz (bis zu) weg lassen
»
» » » kann der Anbieter in Regress genommen werden, wenn er die Vollmundige
» » » Leistung nicht bereitstellen kann.
» »
» » Ist dir dazu ein Urteil bekannt ?
» » Wäre interessant.
» » Ich kenne bisher nur Prozesse (mit Unterstützung von
» » Verbraucherorganisationen) und Gutachten
» » über die extreme schlechte Verbindung die immer in einem Vergleich
» geendet
» » haben. Die Branche
» » vermeidet (nach meinem Wissen) ein Urteil.
»
» Mir ist kein Urteil bekannt, im Jahre 2003 hatte ich eine 16000er Leitung
» Bestellt.
» Soweit so gut, bis ich eines Tages merkte das es keine 16000er Leitung war,
» die damalige Fritzbox
» hat es mir verraten , in dem sie sich nicht synchronisieren konnte auf
» 16000, sondern auf 4000.
» Zudem auch darüber das Telefon lief, und dies dementsprechend mit gestört
» war.
» Zu diesem Zeitpunkt war ich Krankheitsbedingt auf ein Telefon angewiesen
» das auch explizit mit dem Anbieter schriftlich fest gehalten wurde.
» Nach langem hin und her mit einen bekannten Anbieter, ist mir der Kragen
» geplatzt, der hat sich gedrückt wo es nur ging.
» Der Anbieter wusste nicht das ich in einer Nachrichten Technische Abteilung
» gearbeitet hatte, und somit nicht ganz so Dumm war, was Modem und Co
» anging.
» Zum Glück hatte die Fritzbox jede Störung aufgezeichnet, die ich verwenden
» konnte
» um den Anbieter zu zeigen das ich keine 16000er Leitung habe, und zum Glück
» stand im Vertrag nicht von (bis zu 16000).
» sondern sie garantierten mir diese 16000er Leitung. Mir wurde weiß gemacht
» laut Messungen das es eine 16000er Leitung sei,
» und es an meinen Endgeräte liegen würde, (AHA Fritzbox war vom Anbieter).
» Gut, nach einem halben Jahr ist mir der Kragen geplatzt und ich habe einen
» Anwalt für Internetrecht genommen.
» Zum Glück hatten wir einen langen Atem gehabt und es wäre auch zum Prozess
» gekommen, der Anbieter hatte gehofft das wir es nicht durchziehen würden,
» und einknicken würden, weit gefehlt, ich sagte ich ziehe das durch egal was
» es kostet, darauf hin wurde alles getan seitens Anbieter das es nicht zum
» Prozess kommt.
» Ja die Anbieter scheuen ein Urteil, das ist war, nur aber erstaunlich was
» alles getan wurde das es nicht zum Urteil kommt.
» Damit es erst nicht so weit kommt werden halt eben die AGBs so weit
» angepasst , und Kundenunfreundlich ausgelegt , das es meist wenig nutzt
» heute allein vor Gericht zu ziehen. Das Ende vom Lied war, es wurde die
» Gebühr an die 4000er Leitung angepasst und ich konnte vorzeitig aus dem
» Vertrag aussteigen.
» Das ich auch angenommen habe, und bin dann zu einem Kabelanbieter gegangen,
» mit einer echten 64000er Leitung ohne drosselung und dergleichen.
»
» Lang ist es her, so einfach wie 2003 wird es heute sicherlich nicht mehr
» sein.

In unserer Gegend hat die Telekom im vergangenen Jahr viele neue Leitungen gelegt.
Setdem stimmen auch die versprochenen Geschwindigkeiten.
Es ist also tatsächlich was dran, wenn man in der Vergangenheit die alten Leitungen beschuldigt hat.
Da lag ja bis zu 5km Kupfer. Jetzt habe ich bis in die Straße Glasfaser liegen und die letzten 50m den guten alten Kupferdraht.

Was noch lustig ist, habe auf meinem Rechner die Wahl mit Windows 10 zu booten oder mit XP.
Mit Win10 komme ich auf die volle Geschwindigkeit und mit XP auf etwa die Hälfte, bei gleicher Hardware.
Also kann es auch an unterschiedlichen Einstellungen liegen.
Die Fritzbox zeigt Leitungskapazität kbit/s 87588 down und 49104 up an.
Aktuelle Datenrate ist 55504/10032, so wie es in meinem Vertrag steht.
Wenn ich jetzt ne 100er Leitung gebucht hätte würde ich wahrscheinlich das "bis zu" nämlich 87588 kbit/s bekommen.
Oder die Telekom sucht mir ein anderes Adernpaar aus dem Bündel raus :-D

bigdie(R)

30.01.2018,
05:34

@ Sel

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

Ist das ein Anschluss der Telekom oder ist das Kabel oder anderer Anbieter

Sel(R)

Radebeul,
30.01.2018,
08:16

@ bigdie

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

» Ist das ein Anschluss der Telekom oder ist das Kabel oder anderer Anbieter

Telekomiker.
Was stört ist der gigantische Zusammenbruch, wenn viele Daten gehen müssen (viele Rechner online). Bei normalem Betrieb fällt sowas kaum auf. Internet ist eh kein flitzendes Netzwerk. Aber wenn man mal einen Film ansehen will, so wirds zur Qual. Oder man guggt den Film zu unchristlichen Zeiten. Ok, vielleicht lege ich mir noch irgendwann mal was zum Aufzeichnen zu, dann ist das Problem auch gelöst.

LG Sel

--
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Sel(R)

Radebeul,
30.01.2018,
08:23

@ JBE

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

Das Problem sind doch die Anwaltskosten. Da lohnt es einfach nicht bis zu einer Klage sich durchzukämpfen. Man bezahlt beispielsweise 45 Euro im Monat, kann nur das Internet zeitweise nicht voll nutzen. Bleibt schon mal die Frage wieviel Geld das wert ist, Telefon geht ja. Ok, großzügig berechnen wir mal 25 Euro als Streitwert. Das mal 12 Monate macht 300 Euronen. Da lacht das Herz vom Anwalt! Denn der wird garantiert teurer bezahlt für seine Leistung, dazu noch Gerichtskosten und so weiter. Letztendlich strebt der Provider einen Vergleich an und man bleibt auf seinen Kosten sitzen. Unterm Strich kommt nix raus, nur Rennerei und viel Ärger plus rausgeschmisses Geld.

Das gilt ebenso für den Kauf von Waren oder Dienstleistungen bis zu paar hundert Euro. Klage (fast) zwecklos! Es bringt einfach nix. Außer der persönlichen Befriedigung, sollte man gewinnen. Aber das ist von Beginn an nicht einmal sicher. So ist das deutsche Recht. Man braucht Geld, sonst bekommt man sein Recht nicht oder nur extrem schwer.

LG Sel

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cmyk61(R)

E-Mail

Edenkoben, Rheinland Pfalz,
31.01.2018,
12:20
(editiert von cmyk61
am 31.01.2018 um 12:24)


@ Sel

Upload und Download (Geschwindigkeit), Internet

Hmmm, das ist schon irgendwie krass. Wir Verbraucher lassen uns von den Telekomikern und Co ganz schön an der Nase herum führen.
Auch wenn man die gigantischen Datenübertragungsraten betrachtet - im Download - vor allem auch im Vergleich und in der Frage: was bringts tatsächlich? Und dann gibt es noch die "schnarchlangsamen" Anschlüsse und die vielen weißen Flecken auf der DSL-Karte.
Verlässliche, ungeschönte und unmanipulierte Zahlen wird man ja eh nicht bekommen.

Wenn ich bei den Pfalzwerken einen Stromanschluss mit einer gewünschten Anschlussleistung bestelle und auch bezahle, dann kann ich Energie entnehmen und bezahle für die durchgeleitete Energiemenge. Sogar Durchfluss in die Gegenrichtung (einspeisen) ist kein Problem.

Ja ja, natürlich hinkt dieser Vergleich etwas. Aber unterm Strich...

Gruß
Ralf