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AndOne(R)

09.01.2018,
16:38
 

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung (Schaltungstechnik)

Hallo alle zusammen,

ich habe für ein kleines Becken (Inhalt etwa 500ml) eine einfache Schaltung entworfen, die den Inhalt immer wieder auf einen bestimmten Pegel auffüllt. Dabei wird die Flüssigkeit aus einem größeren Tank mit Wasser herausgepumpt. Der Kreislauf mit der Pumpe zum Auffüllen wird durch ein Relais geschlossen/geöffnet und das Relais wird über einen kapazitiven Füllstandsensor angesteuert. Da ich in dem kleinen Becken keinen Platz für einen Schwimmer etc. habe, habe ich daran außen ein durchsichtiges Rohr angebracht; an dem wird mir die Wassersäule angezeigt, welche ich dann kapazitiv messe. Es ist ein wenig umständlich, geht leider nicht anders und funktioniert soweit sehr gut. Ich habe mir sogar bereits Gedanken gemacht, falls der Füllstandssensor (pnp Transistor) durchbrennt. Dann wird der Motorkreislauf nicht geschlossen. Dadurch wird das kleine Becken nicht zum Überlaufen gebracht.

Mein noch ungelöstes Problem ist, wenn in dem Füllstandsensor ein Kabelbruch vorliegt. Aktuell ist dann der Motorkreislauf über das Relais geschlossen und dann wird das kleine Becken überflaufen. Ich habe schon nach einer Ersatzschaltbild mit mehr Details für den Sensor gesucht. Leider nichts bisher gefunden.

Hat jemand vielleicht eine Idee, wie ich diesen Fehlerfall noch abfangen kann?

Bin für jeden Tipp und Hilfe sehr dankbar.

Viele Grüße

Altgeselle(R)

E-Mail

09.01.2018,
17:15

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Hallo alle zusammen,
»
» ich habe für ein kleines Becken (Inhalt etwa 500ml) eine einfache Schaltung
» entworfen, die den Inhalt immer wieder auf einen bestimmten Pegel auffüllt.
» Dabei wird die Flüssigkeit aus einem größeren Tank mit Wasser
» herausgepumpt. Der Kreislauf mit der Pumpe zum Auffüllen wird durch ein
» Relais geschlossen/geöffnet und das Relais wird über einen kapazitiven
» Füllstandsensor angesteuert. Da ich in dem kleinen Becken keinen Platz für
» einen Schwimmer etc. habe, habe ich daran außen ein durchsichtiges Rohr
» angebracht; an dem wird mir die Wassersäule angezeigt, welche ich dann
» kapazitiv messe. Es ist ein wenig umständlich, geht leider nicht anders und
» funktioniert soweit sehr gut. Ich habe mir sogar bereits Gedanken gemacht,
» falls der Füllstandssensor (pnp Transistor) durchbrennt. Dann wird der
» Motorkreislauf nicht geschlossen. Dadurch wird das kleine Becken nicht zum
» Überlaufen gebracht.
»
» Mein noch ungelöstes Problem ist, wenn in dem Füllstandsensor ein
» Kabelbruch vorliegt. Aktuell ist dann der Motorkreislauf über das Relais
» geschlossen und dann wird das kleine Becken überflaufen. Ich habe schon
» nach einer Ersatzschaltbild mit mehr Details für den Sensor gesucht. Leider
» nichts bisher gefunden.
»
» Hat jemand vielleicht eine Idee, wie ich diesen Fehlerfall noch abfangen
» kann?
»
» Bin für jeden Tipp und Hilfe sehr dankbar.
»
» Viele Grüße

Hallo,
um das Überlaufen wirklich sicher zu verhindern, wird ein zweiter Sensor benötigt. Der sitzt über
dem ersten und schaltet aus, wenn der Pegel den ersten Sensor überstiegen hat.
Dadurch kann die Funktion des ersten Sensors überprüft werden.
Schwieriger ist die Überprüfung des zweiten Sensors, denn wenn er nie betätigt wird, könnte
er unbemerkt defekt werden.
Wenn der Anstieg des Pegels immer gleich bzw. bekannt ist, könnte man nach dem Auslösen des ersten
Sensors noch eine konstante Zeit warten, bevor man abschaltet.
Dann sollte auch der zweite Sensor auslösen. Wenn nicht, dann ist er defekt.
All das erfordert eine Steuerung, z.B. mit einem Mikrocontroller.
Und wenn man ganz sicher gehen will, nimmt man zwei Steuerungen, die sich gegenseitig
überprüfen...

Grüße
Altgeselle

Strippenzieher(R)

E-Mail

D-14806,
09.01.2018,
17:22

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

Wir kennen nicht deine Flüssigkeit und das daraus resultierene Gefahrenpotenzial.
Wohnung geflutet?
verseucht - bakteriologisch, radioaktiv, neu gefärbt, ...
Kabelbruch wieso? Wird die Leitung oft bewegt?
Wenn ich allen Eventualitäten vorbeugen möchte, würde ich 2 blanke Cu-Drähte gegeneinander isoliert am oberen Rand des 500ml Gefäßes anbringen und bei leitender Verbindung ein Relais abschalten, welches vorher per Taster und Selbsthaltung angezogen ist und welches über einen (weiteren) Schließer die Pumpe schaltet.
Aber wer überwacht die Überwachung?

Sel(R)

E-Mail

09.01.2018,
18:02

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

Nur eine Idee:
Kannst du das Gewicht des Behälters auswerten? Wird der zu voll, so ist er auch zu schwer. Und damit erfolgt eine Abschaltung. So was läßt sich sogar ganz ohne Elektronik realisieren.

LG Sel

--
******************************************
Ich bin ein Elektronikbastler, der nur durch Schmerzen begreift, was schlauere Leute im Forum an Wissen vermitteln können.

Hartwig(R)

10.01.2018,
01:26

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

Hallo,
einige Vorschläge wurden ja bereits gemacht. Die Überwachung mit einem 2. unabhängigen Sensor kann nach meiner Erfahrung sinnvoll sein, das hängt aber von der Aufgabenstellung und dem Medium ab.
Wenn die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge und das Zeitintervall zwischen den Nachfüllvorgängen nicht zu sehr schwanken, könnte eine Laufzeitbegrenzung der Pumpe sinnvoll sein. So könnten auch andere Fehler abgefangen werden.
Grüße
Hartwig

AndOne(R)

10.01.2018,
13:22

@ Hartwig

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Hallo,
» einige Vorschläge wurden ja bereits gemacht. Die Überwachung mit einem 2.
» unabhängigen Sensor kann nach meiner Erfahrung sinnvoll sein, das hängt
» aber von der Aufgabenstellung und dem Medium ab.
» Wenn die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge und das Zeitintervall zwischen den
» Nachfüllvorgängen nicht zu sehr schwanken, könnte eine Laufzeitbegrenzung
» der Pumpe sinnvoll sein. So könnten auch andere Fehler abgefangen werden.
» Grüße
» Hartwig

Hallo, vielen Dank für die ganzen Vorschläge. Ich habe mir gestern Abend mal ein paar Gedanken dazu gemacht.

@Sel: Die Idee mit dem Gewicht messen hatte ich bisher noch nicht und die gefällt mir. Nur komme ich da nur schwer mit einer Waage drunter und die Differenz des Gewichts ist auch relativ klein. Das wird also leider nichts.

@Strippenzieher: Die Flüssigkeit im kleinen Becken und im Tank ist Wasser. Das Füllstandssystem ist auf einer sich bewegenden Maschine, daher auch der Fehlerfall mit dem Kabelbruch und die mag es nicht, wenn sie geflutet wird.

Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Pumpe nach einem bestimmten Zeitintervall des Pumpens einfach ausschalte. Jedoch muss sie maximal 200ml/24h auffüllen und manchmal eher wenig auffüllen (50ml/24h). Das liegt an verschiedenen Faktoren (Bewegung, Temperatur, etc.) und erschwert die Realisierung über ein Zeitintervall. Die Pumpe ist so ausgelegt, dass sie den Füllstand zügig auffüllt.

Aufgrund eines relativ engen Bauraumes habe ich bereits einen kleinen kapazititven Sensor ausgesucht. Ich könnte es natürlich auch mit 2 Sensoren auslegen; einen als Minimalfüllstand und einen als Maximalfüllstand. Jedoch habe ich dann immer noch keine Lösung für den Fall des Überlaufens - also wenn der Sensor defekt ist - und einen 3. Sensor bekomme ich leider nicht unter. Den Minimalfüllstand kann ich abfangen, da der Pegel nicht so schnell absinkt.

Wie Strippenzieher schon meinte, wie überwache ich die Überwachung möglichst einfach?

Vielen Dank für weitere Tipps.

Altgeselle(R)

E-Mail

10.01.2018,
16:34

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» » Hallo,
» » einige Vorschläge wurden ja bereits gemacht. Die Überwachung mit einem
» 2.
» » unabhängigen Sensor kann nach meiner Erfahrung sinnvoll sein, das hängt
» » aber von der Aufgabenstellung und dem Medium ab.
» » Wenn die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge und das Zeitintervall zwischen
» den
» » Nachfüllvorgängen nicht zu sehr schwanken, könnte eine
» Laufzeitbegrenzung
» » der Pumpe sinnvoll sein. So könnten auch andere Fehler abgefangen
» werden.
» » Grüße
» » Hartwig
»
» Hallo, vielen Dank für die ganzen Vorschläge. Ich habe mir gestern Abend
» mal ein paar Gedanken dazu gemacht.
»
» @Sel: Die Idee mit dem Gewicht messen hatte ich bisher noch nicht und die
» gefällt mir. Nur komme ich da nur schwer mit einer Waage drunter und die
» Differenz des Gewichts ist auch relativ klein. Das wird also leider
» nichts.
»
» @Strippenzieher: Die Flüssigkeit im kleinen Becken und im Tank ist Wasser.
» Das Füllstandssystem ist auf einer sich bewegenden Maschine, daher auch der
» Fehlerfall mit dem Kabelbruch und die mag es nicht, wenn sie geflutet
» wird.
»
» Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Pumpe nach einem bestimmten
» Zeitintervall des Pumpens einfach ausschalte. Jedoch muss sie maximal
» 200ml/24h auffüllen und manchmal eher wenig auffüllen (50ml/24h). Das liegt
» an verschiedenen Faktoren (Bewegung, Temperatur, etc.) und erschwert die
» Realisierung über ein Zeitintervall. Die Pumpe ist so ausgelegt, dass sie
» den Füllstand zügig auffüllt.
»
» Aufgrund eines relativ engen Bauraumes habe ich bereits einen kleinen
» kapazititven Sensor ausgesucht. Ich könnte es natürlich auch mit 2 Sensoren
» auslegen; einen als Minimalfüllstand und einen als Maximalfüllstand. Jedoch
» habe ich dann immer noch keine Lösung für den Fall des Überlaufens - also
» wenn der Sensor defekt ist - und einen 3. Sensor bekomme ich leider nicht
» unter. Den Minimalfüllstand kann ich abfangen, da der Pegel nicht so
» schnell absinkt.
»
» Wie Strippenzieher schon meinte, wie überwache ich die Überwachung
» möglichst einfach?
»
» Vielen Dank für weitere Tipps.

Wenn die Wassertemperatur nicht zu hoch ist, kann man einen eigenerwärmten
PTC als Füllstandssensor nutzen, z.B.
https://de.tdk.eu/inf/55/db/PTC/PTC_Sensors_water_B59050_D1050.pdf
Drahtbruch und Kurzschluss des Sensors lassen sich einfach überwachen,
weil der zulässige Widerstandsbereich bekannt ist.

Steffen

10.01.2018,
17:35

@ AndOne

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» » Hallo,
» » einige Vorschläge wurden ja bereits gemacht. Die Überwachung mit einem
» 2.
» » unabhängigen Sensor kann nach meiner Erfahrung sinnvoll sein, das hängt
» » aber von der Aufgabenstellung und dem Medium ab.
» » Wenn die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge und das Zeitintervall zwischen
» den
» » Nachfüllvorgängen nicht zu sehr schwanken, könnte eine
» Laufzeitbegrenzung
» » der Pumpe sinnvoll sein. So könnten auch andere Fehler abgefangen
» werden.
» » Grüße
» » Hartwig
»
» Hallo, vielen Dank für die ganzen Vorschläge. Ich habe mir gestern Abend
» mal ein paar Gedanken dazu gemacht.
»
» @Sel: Die Idee mit dem Gewicht messen hatte ich bisher noch nicht und die
» gefällt mir. Nur komme ich da nur schwer mit einer Waage drunter und die
» Differenz des Gewichts ist auch relativ klein. Das wird also leider
» nichts.
»
» @Strippenzieher: Die Flüssigkeit im kleinen Becken und im Tank ist Wasser.
» Das Füllstandssystem ist auf einer sich bewegenden Maschine, daher auch der
» Fehlerfall mit dem Kabelbruch und die mag es nicht, wenn sie geflutet
» wird.
»
» Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Pumpe nach einem bestimmten
» Zeitintervall des Pumpens einfach ausschalte. Jedoch muss sie maximal
» 200ml/24h auffüllen und manchmal eher wenig auffüllen (50ml/24h). Das liegt
» an verschiedenen Faktoren (Bewegung, Temperatur, etc.) und erschwert die
» Realisierung über ein Zeitintervall. Die Pumpe ist so ausgelegt, dass sie
» den Füllstand zügig auffüllt.

Der Timer/ Zeitrelais soll nur als Kontrolle dienen.
Also Pumpe läuft (z.B. 30s im Schnitt),
Timer läuft mit und ist auf vielleicht 45s
eingestellt. Sollte der Timer nach 45s schalten....Fehler...

»
» Aufgrund eines relativ engen Bauraumes habe ich bereits einen kleinen
» kapazititven Sensor ausgesucht. Ich könnte es natürlich auch mit 2 Sensoren
» auslegen; einen als Minimalfüllstand und einen als Maximalfüllstand. Jedoch
» habe ich dann immer noch keine Lösung für den Fall des Überlaufens - also
» wenn der Sensor defekt ist - und einen 3. Sensor bekomme ich leider nicht
» unter. Den Minimalfüllstand kann ich abfangen, da der Pegel nicht so
» schnell absinkt.

Und wie steuerst du jetzt die Pumpe,
über die Hysterese des Sensors?
Wenn das reicht, wäre ein 2. Sensor rein zur Kontrolle.

Gruß Steffen
»
» Wie Strippenzieher schon meinte, wie überwache ich die Überwachung
» möglichst einfach?
»
» Vielen Dank für weitere Tipps.

xy(R)

E-Mail

10.01.2018,
18:37

@ Altgeselle

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Wenn die Wassertemperatur nicht zu hoch ist, kann man einen eigenerwärmten
» PTC als Füllstandssensor nutzen, z.B.
» https://de.tdk.eu/inf/55/db/PTC/PTC_Sensors_water_B59050_D1050.pdf
» Drahtbruch und Kurzschluss des Sensors lassen sich einfach überwachen,
» weil der zulässige Widerstandsbereich bekannt ist.

ACK, das ist ein sehr gute Methode.

bigdie(R)

10.01.2018,
21:07

@ Steffen

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

Ist halt immer so ein Problem. Auch wenn ich den Sensor sicher überwache, dann klebt das Relais und die Pumpe läuft trotzdem weiter.
Aber wenn der zu füllende Behälter höher steht als der, aus dem die Flüssigkeit kommt, dann gibt es auch was, was immer fünktioniert, und das ist ein Überlauf zurück in Behälter 1.

Steffen

10.01.2018,
22:04

@ bigdie

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Ist halt immer so ein Problem. Auch wenn ich den Sensor sicher überwache,
» dann klebt das Relais und die Pumpe läuft trotzdem weiter.
» Aber wenn der zu füllende Behälter höher steht als der, aus dem die
» Flüssigkeit kommt, dann gibt es auch was, was immer fünktioniert, und das
» ist ein Überlauf zurück in Behälter 1.

Ja klar. Auch ein Ablauf in den Garten funktioniert.
Aber da wurde sicherlich schon drüber nachgedacht
Sonst braucht man diese Frage nicht stellen. .
Ich muß ständig solche Systeme entwerfen und auch bauen. Redundanz, mehrkanalig, Rückführung. ...teilweise wird das richtig teuer und verhältnismäßig überdimensioniert.
Ich könnte jetzt auch ne SicherheitsSPS vorschlagen....
Mindestens 2Sensoren für Min und nochmal 2 für Max....
Wieviele kEuros dürfen denn verheizt werden?
Um was geht es überhaupt, muß noch ne Gefahrenanalyse gemacht werden?
Oder muss einfach nur ein Bastelprojekt fertig werden?
Der "Überwachungskreis" kann ja über ein weiteres Relais/Schütz mit mehreren Kontakten laufen.

Gruß Steffen

bigdie(R)

10.01.2018,
22:11

@ Steffen

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» » Ist halt immer so ein Problem. Auch wenn ich den Sensor sicher
» überwache,
» » dann klebt das Relais und die Pumpe läuft trotzdem weiter.
» » Aber wenn der zu füllende Behälter höher steht als der, aus dem die
» » Flüssigkeit kommt, dann gibt es auch was, was immer fünktioniert, und
» das
» » ist ein Überlauf zurück in Behälter 1.
»
» Ja klar. Auch ein Ablauf in den Garten funktioniert.
» Aber da wurde sicherlich schon drüber nachgedacht
» Sonst braucht man diese Frage nicht stellen. .
» Ich muß ständig solche Systeme entwerfen und auch bauen. Redundanz,
» mehrkanalig, Rückführung. ...teilweise wird das richtig teuer und
» verhältnismäßig überdimensioniert.
» Ich könnte jetzt auch ne SicherheitsSPS vorschlagen....
» Mindestens 2Sensoren für Min und nochmal 2 für Max....
» Wieviele kEuros dürfen denn verheizt werden?
» Um was geht es überhaupt, muß noch ne Gefahrenanalyse gemacht werden?
» Oder muss einfach nur ein Bastelprojekt fertig werden?
» Der "Überwachungskreis" kann ja über ein weiteres Relais/Schütz mit
» mehreren Kontakten laufen.
»
» Gruß Steffen
Ich hab auch oft damit zu tun, und hab auch schon oft fertige Sachen verschiedener Hersteller nach einer Überschwemmung umgebaut:-D
Und die einfachste Sache ist oftmals die beste. Und wenn die Flüssigkeit von einem tiefer liegenden Behälter nach oben gepumpt werden muss, dann ist der Überlauf zurück halt die Einfachste Variante. Und wenn man dann noch eine Zeitbegrenzung für die Pumpe hat mit einer Fehleranzeige, wenn sie zu lange läuft, dann hat man eigentlich nie ein Problem.

Steffen

10.01.2018,
22:24

@ bigdie

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» » » Ist halt immer so ein Problem. Auch wenn ich den Sensor sicher
» » überwache,
» » » dann klebt das Relais und die Pumpe läuft trotzdem weiter.
» » » Aber wenn der zu füllende Behälter höher steht als der, aus dem die
» » » Flüssigkeit kommt, dann gibt es auch was, was immer fünktioniert, und
» » das
» » » ist ein Überlauf zurück in Behälter 1.
» »
» » Ja klar. Auch ein Ablauf in den Garten funktioniert.
» » Aber da wurde sicherlich schon drüber nachgedacht
» » Sonst braucht man diese Frage nicht stellen. .
» » Ich muß ständig solche Systeme entwerfen und auch bauen. Redundanz,
» » mehrkanalig, Rückführung. ...teilweise wird das richtig teuer und
» » verhältnismäßig überdimensioniert.
» » Ich könnte jetzt auch ne SicherheitsSPS vorschlagen....
» » Mindestens 2Sensoren für Min und nochmal 2 für Max....
» » Wieviele kEuros dürfen denn verheizt werden?
» » Um was geht es überhaupt, muß noch ne Gefahrenanalyse gemacht werden?
» » Oder muss einfach nur ein Bastelprojekt fertig werden?
» » Der "Überwachungskreis" kann ja über ein weiteres Relais/Schütz mit
» » mehreren Kontakten laufen.
» »
» » Gruß Steffen
» Ich hab auch oft damit zu tun, und hab auch schon oft fertige Sachen
» verschiedener Hersteller nach einer Überschwemmung umgebaut:-D

Gibts bei mir nicht.
Ich hab "Motorölnachfüllsysteme" gebaut.
Nicht für Kfz...

» Und die einfachste Sache ist oftmals die beste. Und wenn die Flüssigkeit
» von einem tiefer liegenden Behälter nach oben gepumpt werden muss, dann ist
» der Überlauf zurück halt die Einfachste Variante. Und wenn man dann noch
» eine Zeitbegrenzung für die Pumpe hat mit einer Fehleranzeige, wenn sie zu
» lange läuft, dann hat man eigentlich nie ein Problem.

Jup.

Gruß Steffen

AndOne(R)

24.01.2018,
14:57

@ Steffen

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» » » Hallo,
» » » einige Vorschläge wurden ja bereits gemacht. Die Überwachung mit einem
» » 2.
» » » unabhängigen Sensor kann nach meiner Erfahrung sinnvoll sein, das
» hängt
» » » aber von der Aufgabenstellung und dem Medium ab.
» » » Wenn die zu ergänzende Flüssigkeitsmenge und das Zeitintervall
» zwischen
» » den
» » » Nachfüllvorgängen nicht zu sehr schwanken, könnte eine
» » Laufzeitbegrenzung
» » » der Pumpe sinnvoll sein. So könnten auch andere Fehler abgefangen
» » werden.
» » » Grüße
» » » Hartwig
» »
» » Hallo, vielen Dank für die ganzen Vorschläge. Ich habe mir gestern Abend
» » mal ein paar Gedanken dazu gemacht.
» »
» » @Sel: Die Idee mit dem Gewicht messen hatte ich bisher noch nicht und
» die
» » gefällt mir. Nur komme ich da nur schwer mit einer Waage drunter und die
» » Differenz des Gewichts ist auch relativ klein. Das wird also leider
» » nichts.
» »
» » @Strippenzieher: Die Flüssigkeit im kleinen Becken und im Tank ist
» Wasser.
» » Das Füllstandssystem ist auf einer sich bewegenden Maschine, daher auch
» der
» » Fehlerfall mit dem Kabelbruch und die mag es nicht, wenn sie geflutet
» » wird.
» »
» » Ich hatte auch schon überlegt, ob ich die Pumpe nach einem bestimmten
» » Zeitintervall des Pumpens einfach ausschalte. Jedoch muss sie maximal
» » 200ml/24h auffüllen und manchmal eher wenig auffüllen (50ml/24h). Das
» liegt
» » an verschiedenen Faktoren (Bewegung, Temperatur, etc.) und erschwert die
» » Realisierung über ein Zeitintervall. Die Pumpe ist so ausgelegt, dass
» sie
» » den Füllstand zügig auffüllt.
»
» Der Timer/ Zeitrelais soll nur als Kontrolle dienen.
» Also Pumpe läuft (z.B. 30s im Schnitt),
» Timer läuft mit und ist auf vielleicht 45s
» eingestellt. Sollte der Timer nach 45s schalten....Fehler...
»
» »
» » Aufgrund eines relativ engen Bauraumes habe ich bereits einen kleinen
» » kapazititven Sensor ausgesucht. Ich könnte es natürlich auch mit 2
» Sensoren
» » auslegen; einen als Minimalfüllstand und einen als Maximalfüllstand.
» Jedoch
» » habe ich dann immer noch keine Lösung für den Fall des Überlaufens -
» also
» » wenn der Sensor defekt ist - und einen 3. Sensor bekomme ich leider
» nicht
» » unter. Den Minimalfüllstand kann ich abfangen, da der Pegel nicht so
» » schnell absinkt.
»
» Und wie steuerst du jetzt die Pumpe,
» über die Hysterese des Sensors?
» Wenn das reicht, wäre ein 2. Sensor rein zur Kontrolle.
»
» Gruß Steffen
» »
» » Wie Strippenzieher schon meinte, wie überwache ich die Überwachung
» » möglichst einfach?
» »
» » Vielen Dank für weitere Tipps.

Der kapazitive Sensor schaltet ein Relais ein/aus, welches den Stromkreis der Pumpe (ist eine AC Pumpe deswegen separater Kreis) öffnet/schließt. Der Sensor zum Schutz des Überlaufens wäre nur zur Kontrolle, nur eben sehr wichtig.

AndOne(R)

24.01.2018,
15:01
(editiert von AndOne
am 24.01.2018 um 15:02)


@ bigdie

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Ist halt immer so ein Problem. Auch wenn ich den Sensor sicher überwache,
» dann klebt das Relais und die Pumpe läuft trotzdem weiter.
» Aber wenn der zu füllende Behälter höher steht als der, aus dem die
» Flüssigkeit kommt, dann gibt es auch was, was immer fünktioniert, und das
» ist ein Überlauf zurück in Behälter 1.

Genau so ist es auch konzipiert, also dass der zu füllende Behälter immer über dem Behälter mit der Reserveflüssigkeit liegt. Ich habe es außerdem so konzipiert, dass der Überlauf knapp das 3x der Flüssigkeit abfließen lässt als die Pumpe in der gleichen Zeit auffüllt. Hab ein paar Reserven eingebaut, falls ein Schlauchdurchmesser mal verengt wird etc.

AndOne(R)

24.01.2018,
15:35
(editiert von AndOne
am 29.01.2018 um 10:57)


@ Steffen

Abfangen eines Fehlerfall in einer Füllstandsschaltung

» Ich muß ständig solche Systeme entwerfen und auch bauen. Redundanz,
» mehrkanalig, Rückführung. ...teilweise wird das richtig teuer und
» verhältnismäßig überdimensioniert.
» Ich könnte jetzt auch ne SicherheitsSPS vorschlagen....
» Mindestens 2Sensoren für Min und nochmal 2 für Max....
» Wieviele kEuros dürfen denn verheizt werden?
» Um was geht es überhaupt, muß noch ne Gefahrenanalyse gemacht werden?
» Oder muss einfach nur ein Bastelprojekt fertig werden?
» Der "Überwachungskreis" kann ja über ein weiteres Relais/Schütz mit
» mehreren Kontakten laufen.
»
» Gruß Steffen

Tut mir Leid, dass es etwas still wurde. Ich habe während dessen verschiedene Ideen verfolgt und ausprobiert.

Es begann ursprünglich als kleines Bastelprojekt, aber ist für die Arbeit. Das Auffüllsystem soll ein kleines Becken (500ml) auf einer elektrischen Maschine immer auf einem bestimmten Niveau halten. Das kleine Becken bewegt sich hierbei relativ langsam in der y-Achse (max. 10cm gesamt) und dreht sich um diese Achse um +-30° ebenfalls relativ langsam. Dabei soll die Flüssigkeit von einem größeren Tank herausgepumpt werden. Der Tank ist zu jeder Zeit niedriger als das kleine Becken und ich habe einen Überlauf von dem kleinen Becken in den Tank gebaut. Wichtig ist hierfür, dass das kleine Becken nicht überlaufen darf.

Um das System klein zu halten - passt auch gut, da ich nur einen kleinen Bauraum für alles habe - nutze ich einen kapazitiven Sensor als Sollwertgeber des Füllstands, welches über ein Relais den Stromkreis der Pumpe öffnet/schließt. Die Idee von Strippenzieher mit zwei blanken Cu-Drähten als Überlaufschutz habe ich in meine Regelung eingebaut und bereits ausprobiert. Falls der Sensor kaputt geht und die Pumpe weiter als Sollwertlevel läuft, werden die Kontakte der Drähte leitend und schalten den Stromkreis der Pumpe über ein Relais aus. Das funktioniert super, nur leider hatte ich etwas vergessen.
Manchmal ist das Medium kein Wasser, sondern ein biologisches Medium (deswegen auch wichtig, dass nichts vom dem Medium überläuft). Die Schlauchanschlüße, Schläuche etc. sind auch entweder in einer passenden Kunststoffausführung oder in Edelstahl. Wenn ich die Cu-Drähte dann länger in das biologische Medium halte, blubbert es bei den Kontakten. Jippi Elektrolyse! Das war nicht so gedacht.

Dann dachte ich mir, nutze ich einen PTC - danke für die tolle Idee Altgeselle - und habe ein wenig herumgerechnet. Jetzt ist es so, dass das Medium zwischen 35-40°C schwankt. Die normale Raumtemparatur in dem Raum der Maschine liegt zwischen 23-30°C. So wie ich es bisher verstehe, bräuchte ich eigentlich einen PTC der kein lineares Verhalten, sondern ein exponentielles Verhalten besitzt, da ich die kleine Temperaturänderung und damit Widerstandsänderung sonst nicht eineindeutig verarbeiten kann.

Was sagt ihr dazu oder habt ihr noch eine andere Idee?

Vielen Dank im Voraus!