Imbissbronko
05.06.2008, 21:39 (editiert von Imbissbronko am 05.06.2008 um 21:43) |
Kann mir einer diese Schaltung erklären? (Elektronik) |
Hallo,
ich wollte wissen ob jemand mir helfen kann und grob die Funktion dieser Schaltung erklren kann. Es ist ein Netzteil, aber könnt ihr mir sagen was die einzelnen Bauteile machen und wofür die bei dieser Schaltung gut sind.
Hier der Link zur Schaltung. eggtion3k.eg.funpic.de/aa/schaltung.JPG
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enton
05.06.2008, 21:57
@ Imbissbronko
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Kann mir einer diese Schaltung erklären? |
Die 4 Dioden am Anfang sind ein Gleichrichter. C1 glättet diese spannung. R2 ist der Vorwiderstand für die LED. Die geht an, sobald das Netzgerät angeschaltet ist.F1 scheint ne sicherung zu sein. R3 ist der Vorwiderstand für D6. Somit liegt an dem Punkt über R6 die Z-Diodenspannung an(Vermutlich damit über T2 nicht zu viel Spannung abfällt wenn er durchschaltet(Verlustleistung)). T1 und T2 sind ne Darlington Schaltung. R4 ist der Vorwiderstand für die Basis von T1. T2 ist so wie ich das sehe die Spannungsbegrenzung. P1+R6 sind parallel zum Ausgang, fällt über P1+R6 zu viel spannung ab, wird die Basis von T2 aufgesteuert und T2 schaltet durch. Damit wird T1 der Basisstrom geklaut und die Verstärkung sinkt wieder.Je nachdem wie du P1 einstellst, kannst du die Spannungsbegrenzung variiren. -- Da säuft man den ganzen Tag und wird trotzdem nicht für voll genommen  |
Imbissbronko
05.06.2008, 22:25
@ enton
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Kann mir einer diese Schaltung erklären? |
» Die 4 Dioden am Anfang sind ein Gleichrichter. C1 glättet diese spannung.
» R2 ist der Vorwiderstand für die LED. Die geht an, sobald das Netzgerät
» angeschaltet ist.F1 scheint ne sicherung zu sein. R3 ist der Vorwiderstand
» für D6. Somit liegt an dem Punkt über R6 die Z-Diodenspannung an(Vermutlich
» damit über T2 nicht zu viel Spannung abfällt wenn er
» durchschaltet(Verlustleistung)). T1 und T2 sind ne Darlington Schaltung.
» R4 ist der Vorwiderstand für die Basis von T1. T2 ist so wie ich das sehe
» die Spannungsbegrenzung. P1+R6 sind parallel zum Ausgang, fällt über P1+R6
» zu viel spannung ab, wird die Basis von T2 aufgesteuert und T2 schaltet
» durch. Damit wird T1 der Basisstrom geklaut und die Verstärkung sinkt
» wieder.Je nachdem wie du P1 einstellst, kannst du die Spannungsbegrenzung
» variiren.
danke für die erklärung.
hab da noch einige fragen.
Welche Spg tritt am ladekondensator c1(2200µF/50V( auf wenn das netzteil unbelastet ist und der Effektivwert Eingangswechselspannung U=24V beträgt?
Parallel zum Ladekondensator liegt eine LED.
Ermittle den Wert und die Belastbarkeit des erfolrderlichen Vorwiderstandes für Uled=1,5V und Iled=15mA.
Kann mir die wer berechnen |
Jüwü

Würzburg, 05.06.2008, 23:45
@ Imbissbronko
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Kann mir einer diese Schaltung erklären? |
»
» Welche Spg tritt am ladekondensator c1(2200µF/50V( auf wenn das netzteil
» unbelastet ist und der Effektivwert Eingangswechselspannung U=24V
» beträgt?
»
» Parallel zum Ladekondensator liegt eine LED.
» Ermittle den Wert und die Belastbarkeit des erfolrderlichen
» Vorwiderstandes für Uled=1,5V und Iled=15mA.
»
» Kann mir die wer berechnen
Geh mal unbelastet von 30V aus, also müssen am R2 28,5V abfallen und das bei 15mA. Den Rest kannst dir dann ausrechnen. |
Catweasel
05.06.2008, 23:49
@ Imbissbronko
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Kann mir einer diese Schaltung erklären? |
» Kann mir die wer berechnen
Hausaufgaben vergessen?
Gruß
Michael |
Harald Wilhelms

06.06.2008, 08:05
@ enton
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Standardschaltung |
» Die 4 Dioden am Anfang sind ein Gleichrichter. C1 glättet diese spannung.
» R2 ist der Vorwiderstand für die LED. Die geht an, sobald das Netzgerät
» angeschaltet ist.F1 scheint ne sicherung zu sein. R3 ist der Vorwiderstand
» für D6. Somit liegt an dem Punkt über R6 die Z-Diodenspannung an(Vermutlich
» damit über T2 nicht zu viel Spannung abfällt wenn er
» durchschaltet(Verlustleistung)). T1 und T2 sind ne Darlington Schaltung.
» R4 ist der Vorwiderstand für die Basis von T1. T2 ist so wie ich das sehe
» die Spannungsbegrenzung. P1+R6 sind parallel zum Ausgang, fällt über P1+R6
» zu viel spannung ab, wird die Basis von T2 aufgesteuert und T2 schaltet
» durch. Damit wird T1 der Basisstrom geklaut und die Verstärkung sinkt
» wieder.Je nachdem wie du P1 einstellst, kannst du die Spannungsbegrenzung
» variiren.
Das ist übrigens die typische Standardschaltung,
wie sie vor über 30 Jahren mal entwickelt wurde.
Heute würde man z.B. für den unteren Transistor
einen OPV einsetzen, wenn man nicht gleich einen
integrierten Spannunskonstanter nimmt.
Gruss
Harald |
E-Toto
07.06.2008, 21:31
@ Harald Wilhelms
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Standardschaltung |
» » Die 4 Dioden am Anfang sind ein Gleichrichter. C1 glättet diese
» spannung.
» » R2 ist der Vorwiderstand für die LED. Die geht an, sobald das Netzgerät
» » angeschaltet ist.F1 scheint ne sicherung zu sein. R3 ist der
» Vorwiderstand
» » für D6. Somit liegt an dem Punkt über R6 die Z-Diodenspannung
» an(Vermutlich
» » damit über T2 nicht zu viel Spannung abfällt wenn er
» » durchschaltet(Verlustleistung)). T1 und T2 sind ne Darlington
» Schaltung.
» » R4 ist der Vorwiderstand für die Basis von T1. T2 ist so wie ich das
» sehe
» » die Spannungsbegrenzung. P1+R6 sind parallel zum Ausgang, fällt über
» P1+R6
» » zu viel spannung ab, wird die Basis von T2 aufgesteuert und T2 schaltet
» » durch. Damit wird T1 der Basisstrom geklaut und die Verstärkung sinkt
» » wieder.Je nachdem wie du P1 einstellst, kannst du die
» Spannungsbegrenzung
» » variiren.
»
» Das ist übrigens die typische Standardschaltung,
» wie sie vor über 30 Jahren mal entwickelt wurde.
» Heute würde man z.B. für den unteren Transistor
» einen OPV einsetzen, wenn man nicht gleich einen
» integrierten Spannunskonstanter nimmt.
» Gruss
» Harald
Die gleiche Schaltung mit einer kleinen Verbesserung wurde schon in Büchern vor 40 Jahren beschrieben und gelehrt.
Die Verbesserung liegt in der geteilten Zuführung des Stromes zur Z-Diode (direkt vom Sieb-Elko und vom Ausgang der Schaltung) Dadurch sollten die Schwankungen am Referenzpunkt minimiert werden.
mfg Holger |